Kinder haben ein Bock auf Natur – wir sollten es ihnen liefern

geteilter Artikel des DJV:

„Generation Selfie“ will Natur und Landwirtschaft entdecken

Die Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“ räumen mit Vorurteilen auf

Die Natur ist uninteressant, das Landleben langweilig, die Jagd überflüssig und Bäume fällen schlecht für den Wald – diese Vorurteile über Ansichten der „Generation Selfie“ müssen dringend revidiert werden. Denn die neue Studie „Fokus Natur­bildung“ zeichnet ein ganz anderes Bild: Kinder und Jugendliche fühlen sich wohl in der Natur, finden es spannend, sie auf eigene Faust zu entdecken und interessieren sich sehr für die Arbeit der Landwirte, Förster und Jäger. Allerdings kennen sie deren Aufgaben kaum, ebenso wenig wie die eigenen Möglichkeiten, Naturschutz zu betreiben. Außerschulische Lernangebote stellen eine große Chance dar, dies zu ändern.

(Berlin/ Düsseldorf, 19. Juli 2017) Vor allem Freiheit (74 %) und Abenteuer (71 %), aber auch Stille (53 %) und Gesundheit (42 %) ver­binden junge Menschen mit Natur. Dort suchen sie Spaß und Action sowie einen Ausgleich zum Schulalltag (je 74 %). Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“. Auftraggeber waren der Deutsche Jagdverband e. V. (DJV), der i.m.a – information.medien.agrar e. V. und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW).

Wie geht Naturschutz?

Deutlich mehr als die Hälfte (59 %) der Befragten fühlt sich von der Zerstörung der Natur in Deutsch­land bedroht und 88 Prozent ärgern sich über den sorglosen Umgang mit dieser. Als Konsequenz fühlen sich fast drei Viertel (72 %) der Befragten persönlich verantwortlich für Naturschutz und mehr als die Hälfte (56 %) gibt an, etwas zu tun. Bei konkreter Nachfrage beschränkt sich das Engagement allerdings hauptsächlich auf Mülltrennung und -vermeidung. Besonders erschreckend: Fast einem Viertel der Kinder und Jugendlichen ist überhaupt nicht klar, was sie zum Naturschutz beitragen können.

Schüler wollen Wald und Bauernhof erkunden

Eine überwältigende Mehrheit der Befragten will bei Schulbesuchen im Wald (77 %) oder auf dem Bauernhof (82 %), dass ihnen dort Menschen ihre Arbeit zeigen und erklären. Sie fänden es zudem interessant, selbst Hand anzulegen (je 71 %). Ein festes Programm sehen sie dabei eher als hinderlich an.

Klares „Ja“ zu schonender Nutzung

Jugendliche in Deutschland stimmen einer schonenden Nutzung der Natur mehrheitlich zu. So sind mehr als 80 Prozent der Jungen und Mädchen der Auffassung, dass Wälder wirtschaftlich genutzt werden dürfen, „solange nicht mehr Holz entnommen wird, als nachwächst“. Auch sagen mehr als 60 Prozent, dass die Jagd wichtig sei, „damit das Wild nicht zu viele Schäden in Wald und Feld anrichtet“. Und fast 80 Prozent sind überzeugt von der Bedeutung der Landwirtschaft „für Pflege und Erhalt von Natur und Landschaft“. Hatten die Befragten einen Bezug zur Land- bzw. Forstwirtschaft oder Jagd, fiel die Bewertung dieser Bereiche noch positiver aus. Die Notwendigkeit der Jagd erkannten dann knapp 80 Prozent (plus 16 Prozentpunkte). Weniger ausgeprägt war dieses Phänomen bei der Land- (plus sieben Prozentpunkte) und Forstwirtschaft (plus drei Prozentpunkte). Allerdings zeigt die Studie auch, dass oftmals nicht bekannt ist, wie die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen konkret aussieht. Die Aufgaben von Landwirten, Förstern und Jägern sind größtenteils unbekannt.

Chancen für die Bildungsarbeit

Der DJV, der i.m.a und die SDW sehen in diesem Kontext großes Potenzial für die bestehenden außerschulischen Lernangebote: Die von den Kindern und Jugendlichen als überwiegend positiv benannten Gefühle gegenüber der Natur insgesamt sowie der Landwirtschaft und dem Wald im Besonderen können zum Erwerb von Kompetenzen für nachhaltiges Handeln genutzt werden. So können außerschulische Lernangebote einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung umweltbewussten Verhaltens und dem Schutz natürlicher Ressourcen leisten und dazu das konkrete „Handwerkszeug“ anbieten. Insgesamt sind weniger starre Strukturen bei der Wissens- und Erfahrungsvermittlung erforderlich, um auf die Interessen und Bedürfnisse der jungen Menschen flexibler eingehen zu können.

Für die Studie „Fokus Naturbildung“ hat das ECOLOG Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung Antworten von mehr als 1.000 Jungen und Mädchen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren ausgewertet. Die Befragung war in zwei qualitative und eine quantitative Teilstudie gegliedert, deren Daten von Frühjahr bis Winter 2016 erhoben wurden. Der qualitative Teil wurde vom IfA Marktforschung Bremer + Partner durchgeführt. Auftraggeber waren der Deutsche Jagdverband e.V. (DJV), der i.m.a – information.medien.agrar e.V. und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW). Gefördert wurde die Studie von der Landwirtschaftlichen Rentenbank und der Stiftung Unternehmen Wald.

 

Forderungen aus der Studie „Fokus Naturbildung“ für die zukünftige Bildungspolitik und die Angebotsentwicklung

Kurzfristige Ziele: Hinweise für künftige Angebote

Der weit verbreitete Wunsch der Befragten nach Freiheit und Abenteuer sollte bei weniger starren Angeboten die aktive Einbindung und mehr Eigeninitiative der Jugendlichen ermög­lichen.

Jugendliche stimmen einer schonenden Nutzung der Natur zu. Sie haben jedoch kaum Vor­stellungen, wie diese aussehen kann. Die Einbindung von Förstern, Jägern und Landwirten können diese Lücke füllen und zum Beispiel gut in die Nachmittagsangebote der Schulen integriert werden.

Die Studienergebnisse zeigen, dass der Wille zum Naturschutz bei den Kindern und Jugend­lichen groß ist, das Wissen um die eigenen Möglichkeiten allerdings eher gering. Angebote sollten Jugendlichen deshalb Aktionen und Handlungsvorschläge zum Erhalt der natürlichen Ressourcen im Alltag aufzeigen und sie befähigen, das Erlebte in Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt zu setzen und Werthaltungen zu entwickeln. Im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sollen sie sich selbst als aktiven Teil der Natur erleben und Handlungsspielräume finden.

Mittelfristige Ziele: Verbesserung der Rahmenbedingungen

Zur intensiveren Naturbildung vor Ort müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden:

  1. Die Erreichbarkeit naturnaher Räume sollte durch eine geeignete Unterstützung (z. B. ÖPNV-Fahrkostenzuschüsse) erleichtert werden.
  2. In den Bildungsplänen muss ausreichend Zeit für Aufenthalte im Wald, auf dem Bauernhof oder anderen naturnahen Orten vorgesehen werden, beispielsweise in Form eines „Tages für Naturbildung“ pro Schuljahr.
  3. Lehrkräfte müssen über die Angebote ausreichend informiert werden.
  4. Zur Durchführung von Naturbildung vor Ort müssen Kenntnisse über die Bedürfnisse der Jugendlichen und Erfahrungen in der Umsetzung dem pädagogisch arbeitenden Personal der außerschulischen Lernorte vermittelt werden.
 

Über den DJV:
Der Deutsche Jagdverband (DJV) ist der Dachverband von 15 Landesjagdverbänden mit 245.000 Jägern. Seine Aufgabe ist der Erhalt, die zukunftsgewandte Weiterentwicklung und der Schutz von Wild, Jagd und Natur. Der DJV ist – nach § 63 Bundesnaturschutzgesetz – eine staatlich anerkannte Naturschutzvereinigung, ebenso wie die meisten Landesjagdverbände. Zu den satzungsgemäß verankerten Aufgaben und Zielen des DJV zählt unter anderem die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Rahmen der Aktion “Lernort Natur” laden Jäger Schüler und Jugendliche in ihre Reviere ein, um ihnen die Zusammenhänge in der Natur wieder näher zu bringen.

Kontakt:
Deutscher Jagdverband e. V.
Pressesprecher: Torsten Reinwald
Tel: (0 30) 2 09 13 94-23 Fax: (030) 2 09 13 94-30 | pressestelle@jagdverband.de | Chausseestraße 37 | 10115 Berlin |www.jagdverband.de

Über den i.m.a e.V.:
Als gemeinnütziger Verein informiert der i.m.a e. V. über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen, die in der Landwirtschaft tätig sind, und über die Bedeutung der Landwirtschaft für die Gesellschaft. Weil immer mehr Menschen immer seltener Gelegenheit haben, sich selbst ein reales Bild von der Landwirtschaft zu machen, kommt es insbesondere darauf an, bereits Kindern und Jugendlichen durch die Bereitstellung von Lehrmaterialien und mit Hilfe von Pädagogen Einblicke in die heutige Welt der Landwirtschaft zu vermitteln. Die i.m.a-Arbeit wird von den deutschen Bäuerinnen und Bauern getragen und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank finanziell gefördert.

Kontakt:
i.m.a – information.medien.agrar e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Bernd Schwintowski
Tel: (0 30) 8 10 56 02-0 | Fax: (0 30) 8 10 56 02-15 | presse@ima-agrar.de | Wilhelmsaue 37 | 10713 Berlin | www.ima-agrar.de

Über die SDW-Schutzgemeinschaft Deutscher Wald:
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Bundesverband e.V. (SDW) ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Zweck zum Schutz des Waldes und der Landschaft. 1947 wurde die SDW in Bad Honnef gegründet und ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Die Aktivitäten der SDW richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und Akteure aus den Bereichen Naturschutz, Forstwirtschaft, ländlicher Raum und Bildung. Hierbei werden moderne bildungs- und erlebnispädagogische Kenntnisse und Vermittlungsmethoden angewendet, um so den Wert des Ökosystems Wald den Menschen nahe zu bringen und zum aktiven Naturschutz beizutragen.

Kontakt:
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Bundesverband e.V. (SDW)
Pressereferentin: Sabine Krömer-Butz
Tel: (02 28) 9 45 98-3 56 Fax: (02 28) 9 45 98-33 | sabine.kroemer-butz@sdw.de | Dechenstraße 8 | 53115 Bonn | www.sdw.de

 

 

Kinder und Jugendliche möchten die Natur auf eigene Faust entdecken und interessieren sich sehr für die Arbeit der Landwirte, Förster und Jäger. 

Quelle: IMA/SDW/DJV
Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich von der Zerstörung der Natur bedroht und ärgert sich über den sorglosen Umgang mit dieser.
Quelle: IMA/SDW/DJV

In der Natur suchen Kinder und Jugendliche Spaß und Action sowie einen Ausgleich zum Schulalltag.

Quelle: IMA/SDW/DJV

Aktuelles und Aktionen

Der menschliche Raubbau an Tierwelt und Umwelt geht unaufhörlich seinen Gang. Ein gleichermaßen erschreckender wie interessanter Bericht in "Die Presse" über eine Studie vom WWF...

 

 

Seit Jahren fordert Wildbiologin Christine Miller von den Staatsforsten, beschädigte und daher für Tiere gefährliche Zäune aus Wäldern zu beseitigen. Rund um Garmisch-Partenkirchen verenden immer wieder Tiere in alten Schutzanlagen gegen Wildverbiss. Nun hat auch die BR Abendschau dieses Thema aufgegriffen und zusammen mit Dr. Christine Miller und dem zuständig Forstbetrieb zum Ortstermin gebeten...

 

Die Temperaturen sinken und statt der kurzen Hosen und dem Lieblings-T-shirt greifen wir nun immer öfter zu der langen Jeans, Pulli und Jacke. Wir können uns draußen mit jeder Menge Kleidung schützen und daheim vor dem warmen Ofen versammeln. Aber wie bereiten sich eigentlich die Wildtiere in der Natur auf den Winter vor und was heißt es für sie, über Monate bei häufig bis zu zweistelligen Minusgraden zu überleben.

 

EMNID-Umfrage belegt: Mehrheit ist gegen die wildtierfeindliche Landespolitik

Am 4. Oktober 2018 "feiern" Tierschützer und Tierfreunde den Welttierschutztag. Der internationale Aktionstag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, dass durch den Menschen verursacht wird, da Nutz- und Haustiere oft unter schlechten Bedingungen gehalten oder vernachlässigt werden.

(c)Krambambulli

Krambambulli ist eine Gruppe von Jagdhundliebhabern die es sich zum Ziel gesetzt haben, diese „Jäger“ zu begleiten und damit ihnen und ihren Besitzern Hilfen zu geben, Verständnis zwischen Beiden zu fördern und für herrenlose Jagdhunde den richtigen menschlichen Partner zu suchen und zu finden. Dazu gehört unter anderem:

(c)Netzwerkrecherche.org

Netzwerk Recherche e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2001 von Journalisten gegründet wurde, um die journalistische Recherche und den Qualitätsjournalismus in Deutschland zu stärken.

(c)Deutsche Wildtierstiftung

(c)Vogelschutzwarte Schweiz

 

Langsam aber sicher nähert sich das Bartgeierjahr 2018 seinem Ende. Alleine in der Schweiz sind in diesem Jahr neun Wildbruten geglückt und auch die Auswilderung der beiden Junggeier Finja und Fredueli ist erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Beginn dieses Projekts vor 28 Jahren sind damit bereits 118 Bartgeier in der Schweiz ausgeflogen.

 

Wir vom Verein Wildes Bayern e.V. veröffentlichen unsere Informationen neben der Webseite und den Facebook-Postings auch in einem Newsletter, der an Mitglieder und Interessenten verschickt wird.

 

Hier können Sie die bereits erschienenen Newsletter downloaden. Sie möchten auch zukünftig per Newsletter über unsere Aktivitäten informiert werden oder Mitglied bei unserem Verein Wildes Bayern e.V. werden?

Gämse brauchen einen felsigen Lebensraum, damit sie sich wohlfühlen. In Deutschland finden sie den hauptsächlich in Bayern. Allerdings werden leider die Gämse in den öffentlichen Wäldern Bayerns intensiv bejagt. Dabei dürfen Gämsen nach europäischen Recht erst dann gejagt werden, wenn ihre Population stabil ist. Die Deutsche Wildtierhilfe hat ein Projekt zur Beurteilung der aktuellen Population im Bayerischen Alpenraum begonnen.

 

Mit 90 Jahren verstarb am 20. September 2018 ein integrer Anwalt für das heimische Wild. Im Alter von 15 Jahren erwarb er am 01. April 1943 seine erste Jagdkarte und wurde Mitglied der Deutschen Jägerschaft. Bei allen verdienstvollen und mit Ehrungen gewürdigten Aktivitäten ist Rechtsanwalt Dr. Erich Meidel stets die Liebe zur Natur wichtig gewesen. Er war leidenschaftlicher Sachverwalter für Jagd, Hege, Wild, Natur-Waldschutz.

Liebe Mitglieder,

Dr. Christine Miller ist Wildtierbiologin und Expertin für Auerhahn, Birkhuhn, Reh & Co. Seit rund 40 Jahren beschäftigt sie sich eingehend mit Wildtieren und ihren Lebensräumen. Sie ist Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen im Bereich Naturschutz, Tourismus und Jagd in Bayern und Südtirol, unterrichtet Jagdaufseher und berät Jäger. Privat ist sie selbst auch als Jägerin in den Wäldern Bayerns und Tirols unterwegs.

 

Rehe (c)Mario Schatz

 

 

Gänsegeier im Anflug (c) D. Haas

Am Samstag, dem 1. September ist internationaler Geiertag. Genauer gesagt: „Geier-Achtsamkeitstag“ IVAD (International Vulture Awareness Day). Weltweit werden jeweils am ersten Samstag im September zahlreiche Aktionen für die Geier initiert.

 

In der Wochenendausgabe vom Münchner Merkur 18./19. August ist ein interessanter Bericht erschienen zum Thema Steinadlerhorste in unserer Heimat.

In der Wochenendausgabe vom Münchner Merkur 18./19. August ist ein interessanter Bericht erschienen. Das Thema:

Die geringen Bruterfolge der Steinadler in Bayern. Warum das so ist, fand eine Gruppe beherzter Ornithologen vor ein paar Tagen heraus. Der Artikel ist lesbar, wenn man in den Einstellungen die Seite vergrößert.

Bildquelle: Kollage Wildes Bayern (Konrad Kriechbaumer (l.) / privat (r.))

Auch wenn dieser Artikel und dieser Vorfall schon "ein paar Tage" her ist - trotzdem eine spannende Geschichte...:

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Bundesministierium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit entstanden vor einiger Zeit zahlreiche prägende Videos. In einem davon richtet Mutter Natur, gesprochen von Hannelore Elsner (Schauspielerin und Umweltbotschafterin für den blauen Engel) eine eindringliche Botschaft an uns:

 

"Ich brauche die Menschen nicht - Aber die Menschen brauchen mich!"

 

So bunt blüht Biogas 

München - In der Stadtbibliothek Moosach von Robyn Hochrein

Ein Vortrag von Michel Gengler für „Wildes Bayern e. V.“ am 16. Juni 2018 
 

In den letzten Jahren sind die Jagd und die Wildtiere immer stärker unter Druck geraten. Die Jagdverbände erfreuen sich wachsender Mitgliedszahlen und gleichzeitig entstehen neue, oftmals kleine themenspezifische Organisationen die sich um und mit Themen für und gegen die Jagd engagieren. 

 

Deutsche Wildtier Stiftung: Auf  2,3 Millionen Hektar  sind  92.000 Kitze bedroht

Wildes Bayern e.V. organisiert humoristisch lehrreiches „Science Theater“

Lumbricus Terrestris – Der Regenwurm…, Bos Primigenius Taurus – Die Kuh… und Hymenoptera – Die Wildbienen… rund um diese klangvollen Namen konzentrierte sich eine gleichermaßen heitere wie lehrreiche Theateraufführung von Fräulein Brehms Tierwelt

 

Insgesamt 13 Bände "Brehms Tierleben" unterschiedlichsten Inhalts wurden auf der Basis der ersten Werke von Alfred Brehm produziert. Und natürlich nicht zu vegessen, Brehms vergessene Tierleben', über ausgestorbene und bedrohte Tierleben. Die zoologische Enzyklopädie fand großen Anklang und ist noch immer ein beliebtes Nachschlagewerk. Anschaulich werden die Tiere und ihre Eigenarten in den Büchern dargestellt.

Stephanie Weiler absolviert das Masterstudium Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien und war schon als kleines Kind zum Wandern in den Bergen unterwegs und von Murmeln begeistert.

1990 gab es noch 1,1 Millionen Honigbienen-Völker in Deutschland. In nur 25 Jahren sind sie auf nur noch etwa 700.000 Völker geschrumpft. 

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist Anfang Mai deutschlandweit in unzähligen Kinos angelaufen. Noch immer wird der Film gezeigt und freut sich über großen Zulauf. 

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" hat viele Kinosäale gefüllt. Wer ihn noch einmal sehen möchte oder die Gelegenheit ergreifen, ihn sich jetzt dann doch noch anzuschauen, der hat am 27. Juni und am 3. Juli die Gelegenheit, das Werk nochmal im Berleburger Capitol-Kino anzuschauen...

 

Das passiert, wenn sich Jäger nur noch als Büttel der Agrarlobby verstehen. Die untere Jagdbehörde und die Staatsanwaltschaft greifen hoffentlich hart durch und die Agroindustriellen vor Ort sollten dringend einen Integrationskurs besuchen. Offensichtlich haben sie Schwierigkeiten beim Verständnis davon, was sie in einem Rechtsstaat dürfen!

Wer sich kritisch über den großen Reibach bei der "Energiewende" äußert, wird gerne als Umweltschwein und Klimawandel-Leugner denunziert. Dabei müssen wir wirklich aufpassen mit dem blinden Run auf Windräder nicht noch die letzten Reste unserer Landschaft und Natur buchstäblich zu schreddern.

Stephanie Weiler studiert ein Masterstudium zum Thema Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien. Ihr ihrer Masterarbeit untersucht sie für die Universität für Bodenkultur Wien und den Verein „Wildes Bayern e.V.“ die Verbreitung der Murmel...

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am 10. Mai deutschlandweit in zahlreichen Kinos angelaufen.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am 10. Mai deutschlandweit in zahlreichen Kinos angelaufen.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt. Hier ein Artikel aus der Printpresse:

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt. Hier ein Artikel aus der Landshuter Zeitung:

 

Am Dienstag, 10. April 2018 findet im Seeforum der Tag des Tourismus der Urlaubsregion "Der TEGERNSEE" statt. Die Veranstaltung bietet spannende Impuls-Vorträge, Möglichkeiten zum Netzwerken und eine Hausmesse mit gastgeberrelevanten Themen an.

 

Wer heute einen Spatz sieht, ist in Deutschland immer öfter ein Glückspilz. In den meisten Bundesländern ging der Bestand in den letzten 25 Jahren um 20 bis 50 Prozent zurück, in Großstädten, wie Hamburg und München sogar bis zu 80 Prozent. Bundesweit steht der ehemalige Allerweltsvogel schon auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel Deutschlands. Es fehlt an Nistmöglichkeiten und Nahrung für den Nachwuchs.

"Rotwild ist unsere größte heimische Wildart, ein Lebewesen, das auf offenen Flächen in großen Familienverbänden zusammensteht.

 Eigentlich ist aktuell grad Schonzeit. Dennoch berichtet Christine Wilam von Treibjagden beim Walmendinger Horn im Kleinwalsertal... Den vollständigen Artikel aus dem Allgäuer Anzeigenblatt, Ausgabe Oberallgäu lesen Sie hier...

(c)mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

In den nächsten Wochen steht die Verbissaufnahme der Vegetationsperiode 2017/2018 für das Verbissgutachten 2018 an. Schon bald sind die Aufnahmetrupps in den Wäldern unterwegs. In aller Regel werden sich diese an die Anweisung für die Erstellung der Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2018 halten.

 

Die Zahlen klingen immer noch unglaublich: 2.467 Kilometer alleine auf einem Stand-Up-Paddle-Board (SUP), eine 63-tägige Reise von München auf Isar und Donau bis ins Schwarze Meer, 360 Stunden auf dem SUP unterwegs und dabei knapp 600.000 Paddelschläge absolviert – und nach der Reise ein stattlicher Vollbart.

70 Jahre jung - Alles Gute zum Geburtstag

Unser 2. Vorsitzender,  Dr. Hubertus Rechberg, feierte am 12. März einen runden Geburtstag. Wir gratulieren Hubertus für seinen Einsatz und seine Energie, die er für die Wildtiere und ihre Lebensräume in Bayern aufbringt.

Wir wünschen ihm weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

Der Verein Wildes Bayern e.V.

 

Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf unserer Erde. Nicht nur die Eisbären oder andere Tiere der Polarregionen leiden. Geht die Erderhitzung so weiter wie bisher, läuft jede sechste Art Gefahr auszusterben! Ein Beispiel von vielen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind: die Grüne Meeresschidlkröte. Die Erderhitzung macht ihr bereits heute Probleme.

Die SCHLOSSPARK-FREUNDE-NYMPHENBURG EV. laden am Freitag, 9. März 2018 um 15.oo Uhr zur Führung durch den Nymphenburger Schlosspark und freuen sich zahlreiche Teilnehmer und vorherige Unterstützung durch Veröffentlichung, genehmigten Aushang und Weitergabe dieser Information.

 

Wild im Park - Hunde an die Leine 

"Rotwild braucht im Winter vor allem Ruhe. Dem entgegen veranstalten öffentliche Forstverwaltungen gewinnbringende Verkaufsjagden bis zum Ende der Jagdzeit. Warum dies der falsche Weg ist, der zu erhöhten Schäl- und Verbissschäden führt, erklärt Prof. Dr. WALTER ARNOLD vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien", so lautete die Einleitung eines Artikels im Magazin "Wild und Hund" im März 2017.

"Das völlig konzeptlose, aber für Agrar- und Forstindustrielle Betriebe lukrative, Auflassen von Rotwild-Fütterungen, hat in Vorarlberger wenigstens zu einem Aufschrei in der Bevölkerung geführt, dem sich auch ein Minister (Landesrat) nicht verschließen kann.

Zugunsten des Vereins Wildes Bayern e.V., den Herzogin Helene in Bayern mitbegründete, fand mittlerweile zum zweiten Mal ein Benefizkonzert statt. Christine Miller als Vereinsvorsitzende konnte knapp 2.000 Euro Spende in Empfang nehmen. 

Interview mit Dr. Christine Miller - "Abschuss: Expertin fordert mehr Sorgfalt"

Spendenübergabe – Machastattredn.de übergibt Spendenerlös von 1.952 Euro an Verein Wildes Bayern e.V. aus Benefizkonzert „Wuids Bayern“

 

Zum mittlerweile zweiten Mal hat im Kulturzentrum Weyhalla ein Benefizkonzert zugunsten des Vereines Wildes Bayern stattgefunden. Insgesamt 1.952 Euro haben die Organisatoren an die 1. Vorsitzende des Vereins Dr. Christine Miller übergeben.

 

Strafvereitelung im Amt? Anzeige gegen Leiter der Forstverwaltung München

Das Wildschwein als Bauernopfer

Aus Angst vor der Schweinepest will der Bauernverband die Wildschweinbestände in Deutschland stark dezimieren. Doch die Tiere sind nicht das eigentliche Problem.

Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:

 

Eine bemerkenswerte Rede zum Verständnis von Wald und Natur hielt Baron Eberhard von Gemmingen-Hornberg in Vorarlberg.

Diese ist 1:1 auch auf Bayern übertragbar.

Hier der Link dazu:

 

(Foto by Michael Schmid)

 

Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstiftung:

 

 

https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/10-presse/1-pressemittei...

Bei den Filmtagen wird der Film ,,Wem gehört die Natur?" zum ersten Mal gezeigt:

 

http://hofer-filmtage.com/festival-2017/festivalfilme-2017/page/4/

Nicht verpassen!

Pünktlich zum nächsten Forstlichen Gutachten und zur Abschussplanung kommt ein Film, der uns zeigt, was Natur und Ökologie wirklich bedeuten!

 

 

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zu Foto 1: Kontroverse Diskussionen an vielen Punkten der Exkursion                

zu Foto 2: Gruppenbild vor Streitpuntkt. Pflanzaktionen der Schutzwaldsanierung in einem geschützten, lichtdurchfluteten Schneeheide-Kiefern Wald.

 

 

An der Veranstaltung waren die Vertreter dreier Ministerialbehörden anderer Länder anwesend, um sich Anregungen zu holen!

 

Link zum Deutschen Jagdportal:

(Quelle:  Geierschutzinitiative GESI)

 

 

Swiss Wildlife Information Service (SWIS)
Die zeitsparende Literaturdatenbank für Forschung, Praxis & Medien

Ernährungsstrategien und Verbiss

geteilter Artikel des DJV:

Mitte Juli fand anlässlich der Jahreshauptversammlung auch eine Neuwahl des Vorstandsteam an. 1. Vorsitzende ist nun die bisherige Vereins-Vize Dr. Christine Miller. Als 2. Vorstand wurde neu gewählt Dr. Hubertus Rechberg, der sich vor allem als unerschütterlicher Kämpfer für das Auerwild in seinem Wald engagiert. Zur Schatzmeisterin wurde Monika Heinzel gewählt, die Schriftführung bleibt in den bewährten Händen von Monika Baudrexl.

Im nächsten Jahr will die Bayerische Forstpolitik mit Macht an ihrem Verfahren des „Forstlichen Gutachtens“ festhalten. Die Ergebnisse 2018 werden dann wieder unmittelabr in die Abschussplanung eingebunden werden. Wir informieren hier über die Vor- und Nachteile des Verfahrens und seiner Umsetzung:

 

 

 

„Wildes Bayern“ unterstützt die Masterarbeit von Stephanie Weiler an der Universität für Bodenkultur, Wien. Frau Weiler untersucht die Verbreitung von Murmeltieren in Bayern. Alles Weitere erfahren Sie HIER.

Link zum deutschen Jagdverband:

 

https://www.jagdverband.de/content/barrierefreiheit-f%C3%BCr-die-biologi...

 

Kommentar von Dr. Christine Miller:

Überaus gründlich und kompetent recherchiert. Die Aufnahmen bestätigen die wissenschaftliche EInschätzung: Gams ist eben kein "Bergwild" sondern eine Wildart, die steile, felsige EInstände liebt und sucht. Wir haben hoffentlich noch oft Gelegenheit die Gams in Mittelfranken zu beobachten.

 

 

 

Der bayrische Totem steht seit kurzen im Tierheim in Garmisch!

 

Die Botschaft ist klar:Tierschutz gilt auch für Wildtiere!

 

 

 

 

 

Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstiftung:

 

Böcke auf der Flucht vor Skihasen

 

 

Hier gehts zur Vorstellung des Projekts bei der deutschen Wildtierstiftung:

 

https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/3-naturschutz/5-gaemse-d...

Die Richtlinien für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Bayern

Sie gibt den rechtlichen Rahmen für den Umgang mit Schalenwild. Jeder sollte sie mal lesen und sich fragen, was bei uns mit den gesetzlichen Vorgaben geschieht. Das Gesetz schützt die WIldtier ein Bayern, aber wer schützt das Gesetz?

 

Liebe Ornis, liebe NaturschützerInnen,

Heute beginnt das Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren zur Herausnahme des Riedberger Horns aus der Alpenplan-Ruhezone C.

Damit soll die rechtliche Grundlage für eine Skischaukel am Riedberger Horn gelegt werden.

Jeder Bürger kann Einwendung erheben. Ende der Einwendungsfrist ist Mittwoch der 22. März 2017.

Alle Informationen zum Beteiligungsverfahren finden Sie hier:

 

Hier gehts zum ,,Quer" -beitrag:

 

https://www.youtube.com/watch?v=HeyE4SMjCCc

 

(Bild von Dietmar Streitmeier)

 

(Bild von "(c)  Platzhirsch" )

Das Birkwild- Vorkommen am Hirschberg,  wird durch nächtliche Skitouren Angebote gefährdet!

Im folgenden die ganze Problematik:

 

Links die zum nächtlichen Tourengehen am Hirschberg ,,einladen":

(Bild von "(c)  Platzhirsch" )

Videos von

cicindela sylvicola

 

 

 

 

Bildautor: Dietmar Streitmeier

 

Hier ein Link zum 83 Sekunden dauernden Werbefilm für ein Habichtskauzprojekt:

Bildautor Armin Hoffmann

 

Neues gibts  zum Lesen bei der Deutschen Wildtierstiftung:

http://rothirsch.org/weiss-blaue-rothirschgeschichten-traurig-aber-wahr/

 

Bildautor Naturfoto Hofmann

Die Deutsche Wildtierstiftung unterstützt und fördert die Aktivitäten und

Forschungsarbeiten  rund um das Gamswild in Bayern.

 
 
(Fotoquelle:Klaus Wiendl)
 

 

Rücksicht und Zurückhaltung

Wildtiere schwer von Wetterkapriolen und Überschwemmungen getroffen

Den vollen Bericht erhalten Sie hier : 

Die Wildtier-Lobbyisten - Reviergang 

Auf der Seite der Ala ( Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz ) wird momentan darauf aufmerksam gemacht, dass die Holznutzung des Bialowieza-Waldes über die nächsten 10 Jahre von 60.000m3 auf 190.000m3 erhöht werden soll. Wir möchten die von der Ala gestartete Petition unterstützen und teilen daher hier den Link.  

Online-Petition

Wildwacht im Chiemgau hat sich formiert und will dem Rotwild beim Überlebenskampf an der Kampenwand helfen. Die Natur gehört uns, den Menschen in und um die Region. Wir kämpfen dafür, dass die Artenvielfalt im heimischen Wald erhalten bleibt und Tierschutz nicht dem Profitstreben geopfert wird – auch nicht bei Wildtieren. 

Es wäre wünschenswert, wenn es in der Region um das Revier Priental so etwas wie eine "Wild-Wacht" gäbe, die ein Auge auf die Zustände im Forstbetrieb Ruhpolding wirft. Sollten sich die Förster vor Ort nicht an ihre Versprechen vor dem Bayerischen Landtag halten, dann können Sie sie gerne und jederzeit an uns wenden. Wir werden diesen Meldungen nachgehen und sie an die Öffentlichkeit bringen. 

Zugesagt wurde: 

Wie geht es der Gams in Bayern wirklich? Der Streit um den tatsächlichen, mit Daten untermauerten Zustand der Wildbestände tobt zwischen den Lagern. Wir brauchen Daten und werden dafür sorgen, dass ab kommenden Jahr regelmäßig in ausgewählten Gebieten die Bestände erfasst werden. Dazu suchen wir Freiwillige, die sich an koordinierten und standardisierten Gamszählungen beteiligen.

Die Petition war erfolgreich! Die Muffel dürfen bleiben. So hat die Untere Jagdbehörde demokratisch entschieden. Nur ein paar Ewiggestrige versuchen nun mit illegalen Forderungen Stimmung zu machen: Sie möchten die wildlebenden Tiere einfangen und hinter Zäunen einsperren. So soll der heimische Wald nach Ansicht einiger lokaler Vertreter von Bauernverband, Waldbauernverband und AELF ausschauen.

Gamswild ist nach internationalem Recht eine besonders geschützte Wildart, überall im Alpenraum. Überall? Nein  – In Bayern wurde anscheinend den Gams der Krieg erklärt. Einen Überblick über die aktuelle Situation gibt der Artikel, der Ende Juli im Münchner Merkur erschienen ist.

Wir danken dem Verlag, dass er den Artikel hier zur Verfügung stellt.

Foto: Naturfoto Hofmann

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Rotwild darf sich in Bayern nur noch auf 14% der Landesfläche aufhalten. Doch selbst dort haben die großen, sanften Riesen jetzt Platzverweis erhalten. Der Forstbetrieb Ruhpolding will im Revier Proental am Fuße der Kampenwand eine Großfamilie von etwa 70 Tieren nicht mehr auf seinem Besitz überwintern lassen und hat die Räumungsklage eingereicht. Wer nicht wegzieht wird erschossen oder kann verhungern.