“Raubvögel“ – fliegende Kinderräuber und Menschenfresser in den Alpen ?

Ein Vortrag von Michel Gengler für „Wildes Bayern e. V.“ am 16. Juni 2018 
 
In dem hervorragenden Buch des Kosmos-Verlages "Die Greifvögel" der Autoren Dr. Theo Mebs und Dr. Daniel Schmidt steht in der Einleitung zu lesen: "Alte Darstellungen von Greifvögeln vermitteln oft das einseitige Bild der ‘schädlichen Raubvögel‘, da sich Menschen früher von Adlern und Geiern tatsächlich bedroht sahen."  Tatsächlich war die Existenz der Menschen in den Alpen früher von Adlern und Geiern bedroht - indirekt und direkt. Indirekt durch den nicht staatlich ausgeglichenen Verlust von Weidevieh. Direkt durch tatsächliche Angriffe auch auf Menschen.  Ich habe heute drei, wie ich hoffe auch für Sie interessante, Beispiele aus der Schweiz dabei.  In alten Archiven sind weitere Vorfälle zu finden.  Zwei Beispiele sind aus dem 18. Jahrhundert und ein Beispiel ist noch aus dem 19. Jahrhundert:  1763 Anna Zurbucher, fast dreijährig, Berner Oberland bei Habkern, Kanton Bern  1778 ein Hirtenknabe, Alter unbekannt, Silbernalp, Kanton Schwyz  1870 ein 14-jähringer Junge, bei Reichenbach, Kanton Bern.
 
Was haben die drei ausgesuchten Fälle gemeinsam?  Nun, alle drei Vorfälle geschahen im Sommein bergigem Gebiet. Welches wilde Tier hat damals den extremen Lebensraum der Berner und Glarner Alpen bejagt? 
 
Der Mensch konnte dort im Sommer durch die Herstellung von Hartkäse und die spätsommerliche Lieferung von Jungvieh in die Täler existieren. Die Almidylle heutiger Tourismuskonzepte war noch lange nicht in Sicht. Es war ein Leben in großer Armut trotz schwerer Arbeit. 
 
Die Vogelangriffe: 
1. Fall  ein genaues Datum liegt vor: 12. Juli 1763; ein fast dreijähriges Mädchen wird von einem Greif verschleppt; dieses Mädchen war mit hoher Wahrscheinlichkeit zierlicher und damit deutlich leichter als ein heutiger dreijähriger Wonneproppen und hatte vermutlich um 10 kg Körpergewicht.
 
2. Fall  ein Hirtenbub, Alter unbekannt , wird 1778 auf der Silbernalp durch einen Greif getötet;  ich vermutete ebenfalls Sommer, da eine Beweidung nur in den Sommermonaten möglich ist;  das Geographische Lexikon der Gebrüder Attinger von 1902 bestätigte meine Vermutung: "hoch über dem Rossmatterthal am Osthang der Silbern gelegene Alpweide, die Ende Juni auf blos zwei Monate hinaus mit Schafen bestossen wird."  
 
3. Fall  der am besten dokumentiert ist; 2. Juni 1870, Angriff bei Reichenbach auf einer Almwiese auf einen 14-Jährigen mit kleiner jedoch kräftiger Statur. 
 
Warum haben diese Angriffe alle im Sommer stattgefunden?  Bedingt durch eine starke Bevölkerungszunahme und Ausdehnung der schneefreien Bergweiden sind mehr Menschen im Jagdgebiet der Vögel präsent.  Die stärkste Motivation für ein Wildtier - außerhalb der Paarungszeit - ist die Gewinnung von ausreichend Nahrung. Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage. 
 
Warum wurde im Juni und Juli besonders viel Fleisch von den großen Vögeln benötigt? Nun, in diesem Zeitraum ist der Nachwuchs flügge und der Nahrungsbedarf ist immens hoch. Warum sind Angriffe in den Jahren 1763 bis 1870 leicht in der Literatur zu finden? Was ist in diesen knapp 100 Jahren geschehen?  Was hat sich entscheidend verändert?  Von 1760 bis 1790 gab es auffällig lange sommerliche Niederschlagsperioden die die Vögel ausgehungert haben, da sie dann nicht starten. Für 1870 ist das Zurückweichen der Gletscher bekannt sowie ganzjährig wenig Niederschlag und kaum Schneeanhäufung in den Bergen. Dies könnte bedeuten, dass mangels Schnee kaum Lawinen abgegangen sind und dadurch keine tierischen Lawinenopfer aufzufinden waren. In diesen Zeitraum fällt auch der Einsatz von Gewehren, die wesentlich einfacher abzufeuern waren. Durch bessere Gewehre wurden zuerst die Bestände der natürlichen Beutetiere der großen Vögel sehr stark verringert. Zusätzlich fällt in diesen Zeitraum in der Schweiz aber auch die starke Bejagung, Vergiftung - und letztendlich Ausrottung der drei großen Jäger Braunbär, Wolf und Luchs. Von den Beuteresten dieser drei begnadeten Jäger haben unsere gesuchten "Täter" über Jahrhunderte profitiert.  Als Angriffsursache ausschließen können wir die Gewöhnung der Vögel an den regelmäßigen Verzehr von Menschenfleisch. Nahe Schlachtfelder gab es in diesem Zeitraum nicht. Ebenfalls  auszuschließen ist die Prägung der Vögel durch Überlassung von Verstorbenen an bestimmten Plätzen; d.h. die archaische „Luftbestattung“ gab es in der Neuzeit im Alpenbogen nicht. 
 
Details der Angriffe:
1. Fall  2. Juli 1763, Berner Oberland  ein fast dreijähriges Mädchen verschwindet und wird lebend und leicht verletzt wieder aufgefunden. Verletzt lediglich am linken Arm und an der Hand wo es anscheinend gepackt und weggeschleift worden war. "Schuhe, Strümpfe und Käppchen waren verloren" – was auf einen wilden Ritt über das Hanggelände schließen lässt.  Hier vermute ich als Täter ein ausgewachsenes, großes Steinadlerweibchen welches das im Gras liegende Kind unter dem Strohhut des Vaters hervor gezerrt und hangabwärts geschleift hat. Ein großer Vogel fliegt am Fundplatz des Mädchens ab. Mit drei Jahren konnte das Mädchen sicher den Tathergang schildern - nachdem der Schreck überwunden war. Ob der Greif seinen „Fehlgriff“ los lies weil das Kind laut zu schreien begann bleibt Spekulation. 
 
2. Fall  Sommer 1778, Silbernalp, Kanton Schwyz, ein Hirtenknabe wird mit den Fängen von einer Felskante gezerrt oder evtl. mit den Schwingen hinuntergeprügelt, wie es erfahrene Steinadler mit Gemsen tun. Andere Sennen sind Zeuge wie der große Greif das getötete Absturzopfer anfrisst. Allerdings gibt es außer dem Steinadler eine weitere Vogelart, die durch den beabsichtigten Einsatz der Flügel als Prügel mögliche Beute aus Felswänden zum Absturz bringen versucht. Womit wir beim 3. Fall sind. 
 
3. Fall  4. Juni 1870 bei Reichenbach, Kanton Bern, ein 14-Jähriger wird auf einer Almwiese - ohne Absturzgefahr - Opfer eines massiven Angriffs durch einen großen Vogel.  Der Vogel setzt seine kräftigen Flügel ein, mit denen er von hinten kommend, kräftig nach dem Kopf des Buben schlägt „als würde man Sensen zusammenschlagen“. Dann versucht der Vogel den Knaben mit den Fängen am Boden zu halten und bearbeitet ihn mit "wuchtigen Schnabelhieben", die bis auf den Schädelknochen eindringen.  Dies klingt nach einem sehr entschlossenen Steinadler.  
 
Hier die detaillierte Beschreibung des Täters durch den überfallenen Johann Betschen, der den Angreifer mit Faustschlägen abwehren konnte und auch nicht an einer Infektion verstarb:
  • ein fürchterlich gekrümmter Schnabel
  • Flügel mit weißen Flecken
  • ein Ring um den Hals ein wüstes Gestrüpp am Schnabel
 
Hier fällt uns natürlich sofort auf, dass diese Beschreibung nicht auf den Steinadler passt.  Es klingt nach einem Alp-Traum! Es klingt nach Halluzinationen. Ein Ring um den Hals? Ein wüstes Gestrüpp am Schnabel? Hat der Knabe auf der Almweide etwa spitzkegelige Pilze konsumiert und ist gestürzt? Sind die Geschichten der Älpler über menschenfressende Greife doch frei erfunden oder das Ergebnis von Rauschzuständen? Keineswegs. Es gibt diesen Vogel. Es ist ein in den Alpen (wieder) heimischer Vogel.  Der 14-jährige Johann Betschen wurde von einem alten Bartgeier angegriffen. Die Bedrohung der Älpler erfolgte also durch zwei Arten die offensichtlich häufig verwechselt wurden:  der Steinadler und der Bartgeier 4
 
Wie kam es zu diesen Verwechslungen? 
Den Begriff „Geier“ gibt es nur im deutschen Sprachraum. „Geier“ ist auch heute noch umgangssprachlich die Benennung für jeden Greif, für jeden großen Vogel mit Hakenschnabel. Der Bartgeier der „Lämmergeier“ genannt wurde und in manchen Sprachen heute noch so heißt, schleift keine großen Lämmer oder Kinder weg, da seine Fänge zu schwach sind. Der "Lämmergeier" der tatsächlich Lämmer und Kitze greift ist der Steinadler. Beide setzen jedoch die Flügel ein um Gemsen in Steilwänden zum Absturz zu bringen. Die Verwechslung der Arten in den Alpen liegt daran, dass der junge Bartgeier jahrelang ein dunkles Gefieder trägt, welches ihn dem alten, dunkel gefärbten Steinadler sehr ähnlich macht. Auch erscheinen die Schwingen des jungen Bartgeiers breiter, ähnlich denen des alten Steinadlers. Auch sind Größe und Flugbild  ähnlich, jedoch hat der Bartgeier eine deutlich größere Spannweite, was auf große Distanz jedoch schwer zu unterscheiden ist. Mit Grimmer, Hosenaar, Jochgeier, Gemsengeier, Gemsenadler und Lämmergeier wurden damals beide Arten benannt.
 
Müssen wir nach der Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen und seiner Ausbreitung bei Bergtouren Angst um unser Leben haben?  Ja. Das müssen wir. Wir sind in den Bergen bedroht von: Lawinen, Eisschlag, verdeckten Gletscherspalten, Schneesturm, Bergrutsch, Steinschlag, Blitzschlag, Erschöpfung, Dehydrierung, brüchigen Pfaden und brüchigen Routen.
 
Die Gefahr von einem Steinadler oder Bartgeier angegriffen zu werden halte ich derzeit - bedingt durch ein großes Nahrungsangebot bestehend auch aus wilden Huftieren - für sehr gering.  Meine Erfahrung als sommerlicher Bergläufer ist, dass der Mensch im Karwendel Tirols die Gamsbestände nicht wie in Oberbayern „minimiert“.  Die Gene sehr aggressiver Vögel haben wir vor langer Zeit vernichtet; damals leider auch alle anderen. Im Alpenbogen hüten Kinder heute auch nicht mehr das Vieh, sondern gehen stattdessen in die Schule.
 
In Bayern gab es den Bartgeier bei Benediktbeuren, Ettal, Hohenschwangau und bei Berchtesgaden. Die mutmaßlichen Bruthöhlen gibt es noch heute. Unter gewissen Bedingungen ist es dem Bartgeier möglich in seiner Felsenhöhle das Licht einzuschalten. Bei geeignetem Raumklima der Bruthöhle, geeigneter Ausrichtung und Nutzung des Brutplatzes über einen langen Zeitraum kommt es vermutlich durch chemische Vorgänge an Beuteresten und Vogelkot zu einem bei einsetzender Dunkelheit deutlich erkennbaren, nicht flackernden Lichtschein. Ob das Milieu des Brutplatzes den Bartgeier veranlasst eisenoxidhaltige Suhlen aufzusuchen ist hiermit zur Diskussion gestellt. Sicher ist, dass die Farbe Rot eine sehr große Anziehungskraft auf den Vogel hat. Für Hirten und Jäger der Vergangenheit war die überwältigende Größe des Vogels und sein auffälliges Verhalten nicht nur bemerkenswert, sondern vermutlich äußerst verstörend. Bemerkenswert ist, dass heute bei manchen alpenländischen Perchtenläufen deren kraftvoller Ursprung vermutlich der Wunsch nach Beeinflussung damals unkontrollierbarer Wildtiere und Naturgewalten war, seltene Schnabelmasken getragen werden, die einem Bartgeierkopf sehr ähnlich sind. Bei weiterer Ausbreitung des Bartgeiers könnte er auch wieder als Brutvogel ins wilde Bayern zurückkehren. Im Allgäu, im größten Almgebiet Bayerns,  taucht der Bartgeier gelegentlich schon als (Be-)Sucher auf. Der Steinadler, sein Doppelgänger der alten Zeit, hält in Oberbayern die besten Reviere zwar besetzt, doch hat sich der Bartgeier durch die Spezialisierung auf große Knochenstücke eine Nahrungsquelle geschaffen, die ihm das Überleben sichern könnte. Eine Art Zonierung, wo verendetes Weidevieh vom Almbauern nicht entfernt werden muss, wäre von Vorteil. Landes- und EU-Gesetze ermöglichen dies derzeit noch nicht. Absichtliche, dauerhafte Futterstellen sind heikel, da man damit auch andere Aasfresser an den Menschen gewöhnt. 
 
Warum von diesen extremen Vorfällen berichten, wenn man sich für Wildtiere engagieren will? Es gab Angriffe großer Wildtiere auf Menschen. Falls es durch besonders aggressive Einzeltiere wieder zu Attacken kommt und wir bekannte Belege zurückgehalten haben, sind wir unglaubwürdig. Um heute bei der Rückkehr imposanter Wildtiere richtig agieren und reagieren zu können, muss man die Gründe der Angriffe, die Zusammenhänge kennen. Die historischen Angriffe von Steinadler und Bartgeier waren im stetigen Entzug von überlebenswichtiger Nahrung begründet. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. 
 
M. Gengler 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Foto: alter, hell gefärbter Bartgeier;  mit freundlicher Genehmigung von Alex Brehm 
Quellen: Naumann, Girtanner, Schinz: Der Lämmergeier Mebs, Schmidt: Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens Pfister: Das Klima der Schweiz 1525 – 1860 France-Harrar: Mikroorganismen Berg: Der Lämmergeier im Himalaja Golowin, Hofmann: Pilze Peter, Filser: Alpendämonen Fotos: Gengler 
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Aktuelles und Aktionen

Steinadler führen in Bayern ein schwieriges Leben. Fast alle Reviere des nördlichen Alpenrandes sind besetzt, doch beim Nachwuchs im Horst sieht es mager aus. Die Fortpflanzungsraten der bayerischen Adler sind im Alpendurchschnitt Schlusslicht. Vogelschützer schlagen immer wieder ob dieser Tatsache Alarm.

So könnte man die Begründung für die Aufhebung der Schonzeit am Moosberg zusammenfassen, die der Forstbetrieb Bad Tölz abgegeben hat. Das abseits gelegene 117 ha große Gebiet (der Forstbetrieb hat zur letzten Periode der Schonzeitaufhebung nochmal ordentlich draufgelegt) östlich des Rissbachs, ist ein Kleinod im Naturschutzgebiet Karwendel. Auch hier ein Kerngebiet für die bayerischen Auer- und Birkhühner.

Wo kaum ein Weg hinführt, wo sich nur wenige Wanderer dorthin verirren, in den westlichen Berchtesgadener Bergen träumte einst der Bergwald still vor sich hin. Auf den steilen Südhängen öffnete er sein Baumkleid und schuf wertvolle Lebensräume für die Spitzenklasse seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

Am Beispiel Wildbarren im Landkreis Rosenheim wird deutlich, welchen Zweck so manche Schonzeitaufhebungsfläche tatsächlich hat. Das Dauerjagdgebiet zwischen Regauer Alp und den Hängen über dem Inntal wird als „unverzichtbar“ eingestuft. Die Straße vom Ort Ried nach Niederaudorf soll durch Bepflanzungen vor Steinschlag geschützt werden. Ein dichtes Gebüsch wie eine Macchia würde diesen Zwecke auch erfüllen.

 

Es sollte ein schöner Termin werden als der vorvorherige bayerische Landwirtschaftsminister Brunner 2016 zum Pressetermin lud und die Erfolge von 30 Jahren „Schutzwaldsanierung“ und 121 Millionen ausgegebener Steuergelder feiern wollte.

Gegen die Natur zu arbeiten ist teuer! Das sehen wir auch in der Schonzeitaufhebungsfläche am Elendsattel zwischen Rotwand und Sonnwendjoch im Landkreis Miesbach. Als Prestigeprojekt soll dort seit über 30 Jahren dem Berg ein trendiger Wald aufgezwungen werden. Ein warmer, sonniger Südhang soll also ein Tannenkleid tragen und noch das ein oder andere gewünschte Laub- und Nadelholz.

 

Nochmal Ruhpolding, wo sich die Argumente zur Notwendigkeit von „Sanierung“ und Schonzeitaufhebung manchmal besonders bizarre Blüten treiben. Zum Beispiel beim Sanierungsgebiet „Rottauer Tal“, einer hantelförmigen Fläche östlich der Kampenwand, etwa 220 ha groß. Zahlreiche Almflächen liegen in dem Gebiet und artenreiche, alte Bergwälder, in denen auch Auerhühner glücklich sind. Aber nach Ansicht des Forstbetriebs nicht wirklich.

 

 

 

Der Forstbetrieb Ruhpolding ist besonders engagiert wenn es darum geht, das „Gams-Problem“ auf seinen Flächen endgültig zu lösen: auf 8.378 ha seiner Betriebsfläche möchte er die Schonzeit weiterhin aufgehoben haben. So gibt es im Landkreis Traunstein bald kein Fleckchen Gamslebensraum, aus dem diese Wildart nicht „lethal vergrämt“ werden muss.

Seit Besiedlung der Alpen durch den Menschen, streift Weidevieh im Sommer durch die Bergwälder. Für Naturschützer ist klar, dass erst dadurch die Vielfalt und artenreichen Lebensräume geschaffen und gestaltet worden sind. Waldweide war jedoch bei den auf Effizienz gepolten Forstmännern des 19. Jahrhunderts verpönt und heute finden wir nur noch Reste dieser einst flächendeckenden Waldnutzung.

 

Der Forstbetrieb Schliersee mag es groß, zumindest was die großzügige Bemessung von Flächen zur Jagd in der Schonzeit angeht. Die Wintersportler im Spitzing- und Suttengebiet ahnen vermutlich nicht, dass gleich neben der Lifttrasse die Todeszone für das Bergwild beginnt. Die Schonzeit-Aufhebungsgebiete Vallepp und Stolzenberg umfassen zielgenau die sonnigen Südhänge zum Tal der weißen Vallepp.

Insgesamt 21 Flächen ohne Schonzeit beansprucht der Forstbetrieb Berchtesgaden, das sind zusammen 5.752ha vogelfreies Gebiet. Schauen wir uns mal an, warum denn die Schonzeit nordwestlich vom Melleck am Steinpass so dringend aufgehoben werden muss auf 55 ha entlang der österreichischen Grenze. Da wurden vor 26 Jahren mal etwa 26.000 Baumschul-Pflänzen eingesetzt.

Seit ewig überleben die Gams in den Bergen, weil sie immer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind. Aber an der „richtigen Stelle“ wird heute gepflanzt und saniert: Allein der Forstbetrieb Bad Tölz hat genau 16 Gebiete ausgewiesen, auf denen er die artenreichen, lichten Bergwälder zupflanzt. So werden mehr als 3000 ha wertvolle Lebensräume kaputt „saniert“.

 

Es ist Zeit zum Handeln! Unser Schreiben an die Forstbetriebe der BaySF Sonthofen, Oberammergau, Bad Tölz, Schliersee, Ruhpolding und Berchtesgaden.

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Eigentlich sind Rehe Einzegänger. Und trotzdem - wer im Auto oder mit der Bahn durch Deutschland reist, sieht gerade im Winter häufig mehrere Rehe in einer Gruppe zusammenstehen. Das liegt daran, dass in der rauen Jahreszeit Gemeinschaft auch Sicherheit bedeutet. Auf der Suche nach Futter zupfen Rehe jetzt die letzten grünen Blätter von den Büschen oder scharren im Erdboden nach verbliebenen Früchten.

 

Der Count-Down läuft! Am Freitag, dem 23. November 2018 endete die Frist, Einwände gegen die Aufhebung der Schonzeit in über 90 Gebieten, für unser Bergwild aufzuheben. In den lebensnotwendigen Überwinterungsgebieten dürfen dann die Tiere von Mitte Dezember bis Anfang August abgeschossen werden, ja müssen abgeschossen werden. Danach beginnt dann die „reguläre“ Jagdzeit.

 

Der menschliche Raubbau an Tierwelt und Umwelt geht unaufhörlich seinen Gang. Ein gleichermaßen erschreckender wie interessanter Bericht in "Die Presse" über eine Studie vom WWF...

 

 

Seit Jahren fordert Wildbiologin Christine Miller von den Staatsforsten, beschädigte und daher für Tiere gefährliche Zäune aus Wäldern zu beseitigen. Rund um Garmisch-Partenkirchen verenden immer wieder Tiere in alten Schutzanlagen gegen Wildverbiss. Nun hat auch die BR Abendschau dieses Thema aufgegriffen und zusammen mit Dr. Christine Miller und dem zuständig Forstbetrieb zum Ortstermin gebeten...

 

Die Temperaturen sinken und statt der kurzen Hosen und dem Lieblings-T-shirt greifen wir nun immer öfter zu der langen Jeans, Pulli und Jacke. Wir können uns draußen mit jeder Menge Kleidung schützen und daheim vor dem warmen Ofen versammeln. Aber wie bereiten sich eigentlich die Wildtiere in der Natur auf den Winter vor und was heißt es für sie, über Monate bei häufig bis zu zweistelligen Minusgraden zu überleben.

 

EMNID-Umfrage belegt: Mehrheit ist gegen die wildtierfeindliche Landespolitik

Am 4. Oktober 2018 "feiern" Tierschützer und Tierfreunde den Welttierschutztag. Der internationale Aktionstag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, dass durch den Menschen verursacht wird, da Nutz- und Haustiere oft unter schlechten Bedingungen gehalten oder vernachlässigt werden.

(c)Krambambulli

Krambambulli ist eine Gruppe von Jagdhundliebhabern die es sich zum Ziel gesetzt haben, diese „Jäger“ zu begleiten und damit ihnen und ihren Besitzern Hilfen zu geben, Verständnis zwischen Beiden zu fördern und für herrenlose Jagdhunde den richtigen menschlichen Partner zu suchen und zu finden. Dazu gehört unter anderem:

(c)Netzwerkrecherche.org

Netzwerk Recherche e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2001 von Journalisten gegründet wurde, um die journalistische Recherche und den Qualitätsjournalismus in Deutschland zu stärken.

(c)Deutsche Wildtierstiftung

(c)Vogelschutzwarte Schweiz

 

Langsam aber sicher nähert sich das Bartgeierjahr 2018 seinem Ende. Alleine in der Schweiz sind in diesem Jahr neun Wildbruten geglückt und auch die Auswilderung der beiden Junggeier Finja und Fredueli ist erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Beginn dieses Projekts vor 28 Jahren sind damit bereits 118 Bartgeier in der Schweiz ausgeflogen.

 

Wir vom Verein Wildes Bayern e.V. veröffentlichen unsere Informationen neben der Webseite und den Facebook-Postings auch in einem Newsletter, der an Mitglieder und Interessenten verschickt wird.

 

Hier können Sie die bereits erschienenen Newsletter downloaden. Sie möchten auch zukünftig per Newsletter über unsere Aktivitäten informiert werden oder Mitglied bei unserem Verein Wildes Bayern e.V. werden?

Gämse brauchen einen felsigen Lebensraum, damit sie sich wohlfühlen. In Deutschland finden sie den hauptsächlich in Bayern. Allerdings werden leider die Gämse in den öffentlichen Wäldern Bayerns intensiv bejagt. Dabei dürfen Gämsen nach europäischen Recht erst dann gejagt werden, wenn ihre Population stabil ist. Die Deutsche Wildtierhilfe hat ein Projekt zur Beurteilung der aktuellen Population im Bayerischen Alpenraum begonnen.

 

Mit 90 Jahren verstarb am 20. September 2018 ein integrer Anwalt für das heimische Wild. Im Alter von 15 Jahren erwarb er am 01. April 1943 seine erste Jagdkarte und wurde Mitglied der Deutschen Jägerschaft. Bei allen verdienstvollen und mit Ehrungen gewürdigten Aktivitäten ist Rechtsanwalt Dr. Erich Meidel stets die Liebe zur Natur wichtig gewesen. Er war leidenschaftlicher Sachverwalter für Jagd, Hege, Wild, Natur-Waldschutz.

Liebe Mitglieder,

Dr. Christine Miller ist Wildtierbiologin und Expertin für Auerhahn, Birkhuhn, Reh & Co. Seit rund 40 Jahren beschäftigt sie sich eingehend mit Wildtieren und ihren Lebensräumen. Sie ist Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen im Bereich Naturschutz, Tourismus und Jagd in Bayern und Südtirol, unterrichtet Jagdaufseher und berät Jäger. Privat ist sie selbst auch als Jägerin in den Wäldern Bayerns und Tirols unterwegs.

 

Rehe (c)Mario Schatz

 

 

Gänsegeier im Anflug (c) D. Haas

Am Samstag, dem 1. September ist internationaler Geiertag. Genauer gesagt: „Geier-Achtsamkeitstag“ IVAD (International Vulture Awareness Day). Weltweit werden jeweils am ersten Samstag im September zahlreiche Aktionen für die Geier initiert.

 

In der Wochenendausgabe vom Münchner Merkur 18./19. August ist ein interessanter Bericht erschienen zum Thema Steinadlerhorste in unserer Heimat.

In der Wochenendausgabe vom Münchner Merkur 18./19. August ist ein interessanter Bericht erschienen. Das Thema:

Die geringen Bruterfolge der Steinadler in Bayern. Warum das so ist, fand eine Gruppe beherzter Ornithologen vor ein paar Tagen heraus. Der Artikel ist lesbar, wenn man in den Einstellungen die Seite vergrößert.

Bildquelle: Kollage Wildes Bayern (Konrad Kriechbaumer (l.) / privat (r.))

Auch wenn dieser Artikel und dieser Vorfall schon "ein paar Tage" her ist - trotzdem eine spannende Geschichte...:

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative vom Bundesministierium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit entstanden vor einiger Zeit zahlreiche prägende Videos. In einem davon richtet Mutter Natur, gesprochen von Hannelore Elsner (Schauspielerin und Umweltbotschafterin für den blauen Engel) eine eindringliche Botschaft an uns:

 

"Ich brauche die Menschen nicht - Aber die Menschen brauchen mich!"

 

So bunt blüht Biogas 

München - In der Stadtbibliothek Moosach von Robyn Hochrein

Ein Vortrag von Michel Gengler für „Wildes Bayern e. V.“ am 16. Juni 2018 
 

In den letzten Jahren sind die Jagd und die Wildtiere immer stärker unter Druck geraten. Die Jagdverbände erfreuen sich wachsender Mitgliedszahlen und gleichzeitig entstehen neue, oftmals kleine themenspezifische Organisationen die sich um und mit Themen für und gegen die Jagd engagieren. 

 

Deutsche Wildtier Stiftung: Auf  2,3 Millionen Hektar  sind  92.000 Kitze bedroht

Wildes Bayern e.V. organisiert humoristisch lehrreiches „Science Theater“

Lumbricus Terrestris – Der Regenwurm…, Bos Primigenius Taurus – Die Kuh… und Hymenoptera – Die Wildbienen… rund um diese klangvollen Namen konzentrierte sich eine gleichermaßen heitere wie lehrreiche Theateraufführung von Fräulein Brehms Tierwelt

 

Insgesamt 13 Bände "Brehms Tierleben" unterschiedlichsten Inhalts wurden auf der Basis der ersten Werke von Alfred Brehm produziert. Und natürlich nicht zu vegessen, Brehms vergessene Tierleben', über ausgestorbene und bedrohte Tierleben. Die zoologische Enzyklopädie fand großen Anklang und ist noch immer ein beliebtes Nachschlagewerk. Anschaulich werden die Tiere und ihre Eigenarten in den Büchern dargestellt.

Stephanie Weiler absolviert das Masterstudium Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien und war schon als kleines Kind zum Wandern in den Bergen unterwegs und von Murmeln begeistert.

1990 gab es noch 1,1 Millionen Honigbienen-Völker in Deutschland. In nur 25 Jahren sind sie auf nur noch etwa 700.000 Völker geschrumpft. 

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist Anfang Mai deutschlandweit in unzähligen Kinos angelaufen. Noch immer wird der Film gezeigt und freut sich über großen Zulauf. 

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" hat viele Kinosäale gefüllt. Wer ihn noch einmal sehen möchte oder die Gelegenheit ergreifen, ihn sich jetzt dann doch noch anzuschauen, der hat am 27. Juni und am 3. Juli die Gelegenheit, das Werk nochmal im Berleburger Capitol-Kino anzuschauen...

 

Das passiert, wenn sich Jäger nur noch als Büttel der Agrarlobby verstehen. Die untere Jagdbehörde und die Staatsanwaltschaft greifen hoffentlich hart durch und die Agroindustriellen vor Ort sollten dringend einen Integrationskurs besuchen. Offensichtlich haben sie Schwierigkeiten beim Verständnis davon, was sie in einem Rechtsstaat dürfen!

Wer sich kritisch über den großen Reibach bei der "Energiewende" äußert, wird gerne als Umweltschwein und Klimawandel-Leugner denunziert. Dabei müssen wir wirklich aufpassen mit dem blinden Run auf Windräder nicht noch die letzten Reste unserer Landschaft und Natur buchstäblich zu schreddern.

Stephanie Weiler studiert ein Masterstudium zum Thema Wildtierökologie und Wildtiermanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien. Ihr ihrer Masterarbeit untersucht sie für die Universität für Bodenkultur Wien und den Verein „Wildes Bayern e.V.“ die Verbreitung der Murmel...

 

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am 10. Mai deutschlandweit in zahlreichen Kinos angelaufen.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am 10. Mai deutschlandweit in zahlreichen Kinos angelaufen.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" ist am10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos angelaufen. Auch zahlreiche Previews und Special-Events haben den Filmstart begleitet.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt.

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt. Hier ein Artikel aus der Printpresse:

Der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" läuft am 10. Mai deutschlandweit in unzahlreichen Kinos an. Die ersten Previews und Special-Events laufen bereits an. Auch in der Presse wird der Film samt Events angekündigt. Hier ein Artikel aus der Landshuter Zeitung:

 

Am Dienstag, 10. April 2018 findet im Seeforum der Tag des Tourismus der Urlaubsregion "Der TEGERNSEE" statt. Die Veranstaltung bietet spannende Impuls-Vorträge, Möglichkeiten zum Netzwerken und eine Hausmesse mit gastgeberrelevanten Themen an.

 

Wer heute einen Spatz sieht, ist in Deutschland immer öfter ein Glückspilz. In den meisten Bundesländern ging der Bestand in den letzten 25 Jahren um 20 bis 50 Prozent zurück, in Großstädten, wie Hamburg und München sogar bis zu 80 Prozent. Bundesweit steht der ehemalige Allerweltsvogel schon auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel Deutschlands. Es fehlt an Nistmöglichkeiten und Nahrung für den Nachwuchs.

"Rotwild ist unsere größte heimische Wildart, ein Lebewesen, das auf offenen Flächen in großen Familienverbänden zusammensteht.

 Eigentlich ist aktuell grad Schonzeit. Dennoch berichtet Christine Wilam von Treibjagden beim Walmendinger Horn im Kleinwalsertal... Den vollständigen Artikel aus dem Allgäuer Anzeigenblatt, Ausgabe Oberallgäu lesen Sie hier...

(c)mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

In den nächsten Wochen steht die Verbissaufnahme der Vegetationsperiode 2017/2018 für das Verbissgutachten 2018 an. Schon bald sind die Aufnahmetrupps in den Wäldern unterwegs. In aller Regel werden sich diese an die Anweisung für die Erstellung der Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2018 halten.

 

Die Zahlen klingen immer noch unglaublich: 2.467 Kilometer alleine auf einem Stand-Up-Paddle-Board (SUP), eine 63-tägige Reise von München auf Isar und Donau bis ins Schwarze Meer, 360 Stunden auf dem SUP unterwegs und dabei knapp 600.000 Paddelschläge absolviert – und nach der Reise ein stattlicher Vollbart.

70 Jahre jung - Alles Gute zum Geburtstag

Unser 2. Vorsitzender,  Dr. Hubertus Rechberg, feierte am 12. März einen runden Geburtstag. Wir gratulieren Hubertus für seinen Einsatz und seine Energie, die er für die Wildtiere und ihre Lebensräume in Bayern aufbringt.

Wir wünschen ihm weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

Der Verein Wildes Bayern e.V.

 

Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf unserer Erde. Nicht nur die Eisbären oder andere Tiere der Polarregionen leiden. Geht die Erderhitzung so weiter wie bisher, läuft jede sechste Art Gefahr auszusterben! Ein Beispiel von vielen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind: die Grüne Meeresschidlkröte. Die Erderhitzung macht ihr bereits heute Probleme.

Die SCHLOSSPARK-FREUNDE-NYMPHENBURG EV. laden am Freitag, 9. März 2018 um 15.oo Uhr zur Führung durch den Nymphenburger Schlosspark und freuen sich zahlreiche Teilnehmer und vorherige Unterstützung durch Veröffentlichung, genehmigten Aushang und Weitergabe dieser Information.

 

Wild im Park - Hunde an die Leine 

"Rotwild braucht im Winter vor allem Ruhe. Dem entgegen veranstalten öffentliche Forstverwaltungen gewinnbringende Verkaufsjagden bis zum Ende der Jagdzeit. Warum dies der falsche Weg ist, der zu erhöhten Schäl- und Verbissschäden führt, erklärt Prof. Dr. WALTER ARNOLD vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien", so lautete die Einleitung eines Artikels im Magazin "Wild und Hund" im März 2017.

"Das völlig konzeptlose, aber für Agrar- und Forstindustrielle Betriebe lukrative, Auflassen von Rotwild-Fütterungen, hat in Vorarlberger wenigstens zu einem Aufschrei in der Bevölkerung geführt, dem sich auch ein Minister (Landesrat) nicht verschließen kann.

Zugunsten des Vereins Wildes Bayern e.V., den Herzogin Helene in Bayern mitbegründete, fand mittlerweile zum zweiten Mal ein Benefizkonzert statt. Christine Miller als Vereinsvorsitzende konnte knapp 2.000 Euro Spende in Empfang nehmen. 

Interview mit Dr. Christine Miller - "Abschuss: Expertin fordert mehr Sorgfalt"

Spendenübergabe – Machastattredn.de übergibt Spendenerlös von 1.952 Euro an Verein Wildes Bayern e.V. aus Benefizkonzert „Wuids Bayern“

 

Zum mittlerweile zweiten Mal hat im Kulturzentrum Weyhalla ein Benefizkonzert zugunsten des Vereines Wildes Bayern stattgefunden. Insgesamt 1.952 Euro haben die Organisatoren an die 1. Vorsitzende des Vereins Dr. Christine Miller übergeben.

 

Strafvereitelung im Amt? Anzeige gegen Leiter der Forstverwaltung München

Das Wildschwein als Bauernopfer

Aus Angst vor der Schweinepest will der Bauernverband die Wildschweinbestände in Deutschland stark dezimieren. Doch die Tiere sind nicht das eigentliche Problem.

Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:

 

Eine bemerkenswerte Rede zum Verständnis von Wald und Natur hielt Baron Eberhard von Gemmingen-Hornberg in Vorarlberg.

Diese ist 1:1 auch auf Bayern übertragbar.

Hier der Link dazu:

 

(Foto by Michael Schmid)

 

Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstiftung:

 

 

https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/10-presse/1-pressemittei...

Bei den Filmtagen wird der Film ,,Wem gehört die Natur?" zum ersten Mal gezeigt:

 

http://hofer-filmtage.com/festival-2017/festivalfilme-2017/page/4/

Nicht verpassen!

Pünktlich zum nächsten Forstlichen Gutachten und zur Abschussplanung kommt ein Film, der uns zeigt, was Natur und Ökologie wirklich bedeuten!

 

 

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zu Foto 1: Kontroverse Diskussionen an vielen Punkten der Exkursion                

zu Foto 2: Gruppenbild vor Streitpuntkt. Pflanzaktionen der Schutzwaldsanierung in einem geschützten, lichtdurchfluteten Schneeheide-Kiefern Wald.

 

 

An der Veranstaltung waren die Vertreter dreier Ministerialbehörden anderer Länder anwesend, um sich Anregungen zu holen!

 

Link zum Deutschen Jagdportal:

(Quelle:  Geierschutzinitiative GESI)

 

 

Swiss Wildlife Information Service (SWIS)
Die zeitsparende Literaturdatenbank für Forschung, Praxis & Medien

Ernährungsstrategien und Verbiss

geteilter Artikel des DJV:

Mitte Juli fand anlässlich der Jahreshauptversammlung auch eine Neuwahl des Vorstandsteam an. 1. Vorsitzende ist nun die bisherige Vereins-Vize Dr. Christine Miller. Als 2. Vorstand wurde neu gewählt Dr. Hubertus Rechberg, der sich vor allem als unerschütterlicher Kämpfer für das Auerwild in seinem Wald engagiert. Zur Schatzmeisterin wurde Monika Heinzel gewählt, die Schriftführung bleibt in den bewährten Händen von Monika Baudrexl.

Im nächsten Jahr will die Bayerische Forstpolitik mit Macht an ihrem Verfahren des „Forstlichen Gutachtens“ festhalten. Die Ergebnisse 2018 werden dann wieder unmittelabr in die Abschussplanung eingebunden werden. Wir informieren hier über die Vor- und Nachteile des Verfahrens und seiner Umsetzung:

 

 

 

„Wildes Bayern“ unterstützt die Masterarbeit von Stephanie Weiler an der Universität für Bodenkultur, Wien. Frau Weiler untersucht die Verbreitung von Murmeltieren in Bayern. Alles Weitere erfahren Sie HIER.

Link zum deutschen Jagdverband:

 

https://www.jagdverband.de/content/barrierefreiheit-f%C3%BCr-die-biologi...

 

Kommentar von Dr. Christine Miller:

Überaus gründlich und kompetent recherchiert. Die Aufnahmen bestätigen die wissenschaftliche EInschätzung: Gams ist eben kein "Bergwild" sondern eine Wildart, die steile, felsige EInstände liebt und sucht. Wir haben hoffentlich noch oft Gelegenheit die Gams in Mittelfranken zu beobachten.

 

 

 

Der bayrische Totem steht seit kurzen im Tierheim in Garmisch!

 

Die Botschaft ist klar:Tierschutz gilt auch für Wildtiere!

 

 

 

 

 

Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstiftung:

 

Böcke auf der Flucht vor Skihasen

 

 

Hier gehts zur Vorstellung des Projekts bei der deutschen Wildtierstiftung:

 

https://www.deutschewildtierstiftung.de/content/3-naturschutz/5-gaemse-d...

Die Richtlinien für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Bayern

Sie gibt den rechtlichen Rahmen für den Umgang mit Schalenwild. Jeder sollte sie mal lesen und sich fragen, was bei uns mit den gesetzlichen Vorgaben geschieht. Das Gesetz schützt die WIldtier ein Bayern, aber wer schützt das Gesetz?

 

Liebe Ornis, liebe NaturschützerInnen,

Heute beginnt das Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren zur Herausnahme des Riedberger Horns aus der Alpenplan-Ruhezone C.

Damit soll die rechtliche Grundlage für eine Skischaukel am Riedberger Horn gelegt werden.

Jeder Bürger kann Einwendung erheben. Ende der Einwendungsfrist ist Mittwoch der 22. März 2017.

Alle Informationen zum Beteiligungsverfahren finden Sie hier:

 

Hier gehts zum ,,Quer" -beitrag:

 

https://www.youtube.com/watch?v=HeyE4SMjCCc

 

(Bild von Dietmar Streitmeier)

 

(Bild von "(c)  Platzhirsch" )

Das Birkwild- Vorkommen am Hirschberg,  wird durch nächtliche Skitouren Angebote gefährdet!

Im folgenden die ganze Problematik:

 

Links die zum nächtlichen Tourengehen am Hirschberg ,,einladen":

(Bild von "(c)  Platzhirsch" )

Videos von

cicindela sylvicola

 

 

 

 

Bildautor: Dietmar Streitmeier

 

Hier ein Link zum 83 Sekunden dauernden Werbefilm für ein Habichtskauzprojekt:

Bildautor Armin Hoffmann

 

Neues gibts  zum Lesen bei der Deutschen Wildtierstiftung:

http://rothirsch.org/weiss-blaue-rothirschgeschichten-traurig-aber-wahr/

 

Bildautor Naturfoto Hofmann

Die Deutsche Wildtierstiftung unterstützt und fördert die Aktivitäten und

Forschungsarbeiten  rund um das Gamswild in Bayern.

 
 
(Fotoquelle:Klaus Wiendl)
 

 

Rücksicht und Zurückhaltung

Wildtiere schwer von Wetterkapriolen und Überschwemmungen getroffen

Den vollen Bericht erhalten Sie hier : 

Die Wildtier-Lobbyisten - Reviergang 

Auf der Seite der Ala ( Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz ) wird momentan darauf aufmerksam gemacht, dass die Holznutzung des Bialowieza-Waldes über die nächsten 10 Jahre von 60.000m3 auf 190.000m3 erhöht werden soll. Wir möchten die von der Ala gestartete Petition unterstützen und teilen daher hier den Link.  

Online-Petition

Wildwacht im Chiemgau hat sich formiert und will dem Rotwild beim Überlebenskampf an der Kampenwand helfen. Die Natur gehört uns, den Menschen in und um die Region. Wir kämpfen dafür, dass die Artenvielfalt im heimischen Wald erhalten bleibt und Tierschutz nicht dem Profitstreben geopfert wird – auch nicht bei Wildtieren. 

Es wäre wünschenswert, wenn es in der Region um das Revier Priental so etwas wie eine "Wild-Wacht" gäbe, die ein Auge auf die Zustände im Forstbetrieb Ruhpolding wirft. Sollten sich die Förster vor Ort nicht an ihre Versprechen vor dem Bayerischen Landtag halten, dann können Sie sie gerne und jederzeit an uns wenden. Wir werden diesen Meldungen nachgehen und sie an die Öffentlichkeit bringen. 

Zugesagt wurde: 

Wie geht es der Gams in Bayern wirklich? Der Streit um den tatsächlichen, mit Daten untermauerten Zustand der Wildbestände tobt zwischen den Lagern. Wir brauchen Daten und werden dafür sorgen, dass ab kommenden Jahr regelmäßig in ausgewählten Gebieten die Bestände erfasst werden. Dazu suchen wir Freiwillige, die sich an koordinierten und standardisierten Gamszählungen beteiligen.

Die Petition war erfolgreich! Die Muffel dürfen bleiben. So hat die Untere Jagdbehörde demokratisch entschieden. Nur ein paar Ewiggestrige versuchen nun mit illegalen Forderungen Stimmung zu machen: Sie möchten die wildlebenden Tiere einfangen und hinter Zäunen einsperren. So soll der heimische Wald nach Ansicht einiger lokaler Vertreter von Bauernverband, Waldbauernverband und AELF ausschauen.

Gamswild ist nach internationalem Recht eine besonders geschützte Wildart, überall im Alpenraum. Überall? Nein  – In Bayern wurde anscheinend den Gams der Krieg erklärt. Einen Überblick über die aktuelle Situation gibt der Artikel, der Ende Juli im Münchner Merkur erschienen ist.

Wir danken dem Verlag, dass er den Artikel hier zur Verfügung stellt.

Foto: Naturfoto Hofmann

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Rotwild darf sich in Bayern nur noch auf 14% der Landesfläche aufhalten. Doch selbst dort haben die großen, sanften Riesen jetzt Platzverweis erhalten. Der Forstbetrieb Ruhpolding will im Revier Proental am Fuße der Kampenwand eine Großfamilie von etwa 70 Tieren nicht mehr auf seinem Besitz überwintern lassen und hat die Räumungsklage eingereicht. Wer nicht wegzieht wird erschossen oder kann verhungern.