Aktuelles

 Eigentlich ist aktuell grad Schonzeit. Dennoch berichtet Christine Wilam von Treibjagden beim Walmendinger Horn im Kleinwalsertal... Den vollständigen Artikel aus dem Allgäuer Anzeigenblatt, Ausgabe Oberallgäu lesen Sie hier...

(c)mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

In den nächsten Wochen steht die Verbissaufnahme der Vegetationsperiode 2017/2018 für das Verbissgutachten 2018 an. Schon bald sind die Aufnahmetrupps in den Wäldern unterwegs. In aller Regel werden sich diese an die Anweisung für die Erstellung der Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2018 halten.

 

Die Verbissaufnahme und Verbissauswertung werden trotz vieler fachlicher Einwände  in praktisch unveränderter Art und Weise, wie schon vor drei Jahren, erfolgen. Wer als Grundbesitzer oder Jagdpächter betroffen ist, sollte auf jeden Fall die Gelegenheit nutzen und bei den Aufnahmen mitgehen.

 

Erfahrungsgemäß gehen die Ergebnisse der Verbissgutachten dann ohne weitere Prüfung und Differenzierung in die Abschussvorgaben durch die unteren Jagdbehörden über. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig und konsequent darauf zu achten, dass die tatsächlichen Verhältnisse bei der dynamischen Entwicklung von Wäldern berücksichtigt werden.

 

Es ist sinnvoll zuerst die Datei "Kommentare zur Arbeitsanleitung" zu öffnen. Dort sind in der Einleitung Erläuterungen zum Gebrauch der zweiten Datei "Anweisung Forstliches Gutachten" enthalten, die Sie praktischerweise gleichzeitig neben der ersten Datei öffnen.

 

Verlinkung zu den Dateien und weitere Hinweise finden Sie hier...

Einen vollständigen Vortrag zum Thema Verbissgutachten finden Sie hier...

Die Zahlen klingen immer noch unglaublich: 2.467 Kilometer alleine auf einem Stand-Up-Paddle-Board (SUP), eine 63-tägige Reise von München auf Isar und Donau bis ins Schwarze Meer, 360 Stunden auf dem SUP unterwegs und dabei knapp 600.000 Paddelschläge absolviert – und nach der Reise ein stattlicher Vollbart. Pascal Rösler hat wahrhaftig große Strapazen auf sich genommen, um auf die weltweit steigende Verschmutzung des Wassers und der Flüsse aufmerksam zu machen.

 

Ein zweiköpfiges Filmteam hat Pascal Rösler an 20 Tagen während seiner Reise bis ins Schwarze Meer begleitet. Dabei sind beeindruckende Bilder von Isar und Donau sowie von der umgebenden Natur entstanden. Zusätzlich kommen viele Menschen zu Wort, die der Münchener SUP-Paddler auf seiner Reise quer durch Europa kennengelernt hat. Pascal Rösler schildert dabei seine ganz persönlichen Empfindungen und die Begegnungen, die ihn besonders bewegt haben. Wesentlicher Bestandteil des Dokumentarfilms ist auch die Auseinandersetzung mit der Belastung für die Natur durch Industrialisierung, Ausbau der Flüsse und den immer präsenten Plastik-Müll.

 

Lust auf eine Reise über 2467 Flusskilometer bis ins Schwarze Meer?

Hier finden Sie den Trailer zum Film über Pascal Rösler und Sie können sich auch direkt das Ticket für den 18. März 2018 in München sichern. Weitere Termine und Infos zu Pure Water for Generations e.V. finden Sie unter www.pwfg.blue!

70 Jahre jung - Alles Gute zum Geburtstag

Unser 2. Vorsitzender,  Dr. Hubertus Rechberg, feierte am 12. März einen runden Geburtstag. Wir gratulieren Hubertus für seinen Einsatz und seine Energie, die er für die Wildtiere und ihre Lebensräume in Bayern aufbringt.

Wir wünschen ihm weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

Der Verein Wildes Bayern e.V.

 

Hier kommen Sie zum YouTube-Film...

 

Das Charakterwild der Alpen, das Gamswild, sieht sich einer zunehmenden Bedrohung durch vielfältige Ursachen ausgesetzt. Zu diesem Thema gab es in Bayern bereits mehrere Symposien. Seit 1990 sind die Gamsbestände in allen Alpenländern um ca. 30% zurückgegangen.

 

Gleichzeitig wurden die Sozialstrukturen der Bestände durch falsche Bejagung zerstört. Die falsche Bejagung wird intensiviert durch ideologisierte Jagdstrategien mit staatlich geforderten und überhöhten Abschussquoten, sowie durch Egoismen aus der Jägerschaft. Speziell in Bayern wird der teilweise radikale Gamsabschuss besonders in den Staatsrevieren nicht zuletzt mit dem im Bayerischen Waldgesetz verankerten Grundsatz „Wald vor Wild“ gerechtfertigt.

 

Das Dogma „Wald vor Wild“ lässt die wahre Intention der staatlichen Bayerischen Jagdstrategie erkennen: Mammon vor Moral oder Ökonomie vor Ökologie! Mit den vielfältigen Ursachen des Bestandrückgangs beim Gamswild beschäftigt sich in diesem Vortrag Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg. Unerschrocken legt er den Finger in die klaffende Wunde der beklagenswerten Gamswildbewirtschaftung, die, bei Beibehaltung der unhaltbaren Gepflogenheiten, zum unweigerlichen Niedergang und sogar bis zum Erlöschen des Gamswilds in den Bayerischen Alpen führen kann.

 

Garmisch-Partenkirchen, den 10. März 2018

Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf unserer Erde. Nicht nur die Eisbären oder andere Tiere der Polarregionen leiden. Geht die Erderhitzung so weiter wie bisher, läuft jede sechste Art Gefahr auszusterben! Ein Beispiel von vielen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind: die Grüne Meeresschidlkröte. Die Erderhitzung macht ihr bereits heute Probleme. In wärmerem Sand schlüpfen mehr weibliche Schildkrötenbabys, da bei Schildkröten das Geschlecht der Jungtiere durch die Temperatur der Umgebung beeinflusst wird.

Earth Hour - 60 Minuten Dunkelheit für Mutter Erde

am 24. März ist es wieder soweit: Um 20:30 Uhr machen Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Das Brandenburger Tor, das Opernhaus in Sydney und viele Sehenswürdigkeiten werden ins Dunkel getaucht sein. Das ist die Earth Hour. Gemeinsam werden wir so ein starkes Zeichen für einen lebendigen Planeten setzen und mehr Klimaschutz fordern.

Die Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einer weltweiten Bewegung wurde. Millionen von Menschen haben für eine Stunde am gleichen Abend das Licht ausschalten – überall auf dem Planeten. Alleine in Deutschland haben sich schon mehr als 220 Städte für die Earth Hour angemeldet

 

"Mit der Earth Hour können wir Menschen aus der ganzen Welt miteinander verbinden. Eine Aktion, deren Wirkung weit über die sechzig Minuten Dunkelheit hinaus strahlen wird. Das Medienecho wird riesig sein, das Thema Klima- und Umweltschutz damit die verdiente Aufmerksamkeit erlangen. Wir organisieren die Earth Hour bereits zum zwölften Mal. Seit die Idee 2007 in Sydney geboren wurde, hat sie sich in den vergangenen Jahren zur größten weltweiten Aktion für Umwelt- und Klimaschutz entwickelt. Und ich finde, sie ist heute wichtiger denn je. Wenn wir so weitermachen wie bisher, würden wir bis 2030 zwei Planeten benötigen, um unsere Nachfrage nach Ressourcen zu decken und unzählige weitere Tier- und Pflanzenarten verloren haben. Durch die Earth Hour können wir zeigen, wie wichtig uns die Artenvielfalt und der Klimaschutz sind. Danke für deine Unterstützung dabei", so Markus Winkler und das WWF-Team.  

Unter der Klimakrise leiden unzählige Arten...

zum Beispiel.....der Tiger. So droht die Gefahr, dass in Indien und Bangladesch einer der weltweit größten Tiger-Teilbestände bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschwunden sein könnte. Durch die Erderhitzung steigt der Meeresspiegel und vernichtet einen wertvollen Lebensraum der Tiere: die Sundarban-Mangroven.

 

Der erwartete Anstieg von 65 Zentimetern bis zum Ende des Jahrhunderts gegenüber dem Jahr 2000 könnte die dort lebenden Tiger an den Rand des Aussterbens bringen. 

Auch wir sagen an diesem Tag: "Mach doch mal das Licht aus" - Sind Sie auch dabei?

Weitere Informationen finden Sie unter wwf.de/earthhour

Die SCHLOSSPARK-FREUNDE-NYMPHENBURG EV. laden am Freitag, 9. März 2018 um 15.oo Uhr zur Führung durch den Nymphenburger Schlosspark und freuen sich zahlreiche Teilnehmer und vorherige Unterstützung durch Veröffentlichung, genehmigten Aushang und Weitergabe dieser Information.

 

Wild im Park - Hunde an die Leine 

Der Nymphenburger Schlosspark ist historischer Landschaftspark und feinstes städtisches Naherholungsgebiet, er ist geschütztes Natura 2000 Gebiet und  Lebensraum für Tiere: auch fürs Wild. „Wild“ sind die Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Wild ist herrenlos. Es kann gejagt und  leider - wie in den letzten Wochen im Schlosspark - auch gewildert werden.  
 
Wilderei wird nach dem Strafgesetzbuch geahndet,  gehört damit sicher nicht zu den „Kavaliersdelikten“.  Das freie Laufenlassen von Hunden kann – wie im Schlosspark - zu Wilderei führen und gehört damit auch nicht zu den „Kavaliersdelikten“, denn eigentlich hat „jeder“ Hund das Potenzial zu wildern.  Und die Halter haben die Verantwortung für ihren Hund. Es ist ganz einfach: Hunde gehören im Schlosspark an die Leine. 
 
Das im Nymphenburger Schlosspark lebende Rehwild stellt auf Führung der Wildtierfotograf Marco Schütte  bei einem Spaziergang durch den Park vor.  Nehmen Sie ein Fernglas mit.  Und wenn Sie gar keine Zeit finden, können Sie Schüttes Ausstellung „Bock im Park“ im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München anschauen. 
 
Treffpunkt am 09.03.2018 um 15.00 Uhr  Schloss Nymphenburg, Freitreppe Gartenseite. 
 
Die Referenten arbeiten ehrenamtlich und auf Brotzeitbasis –  daher gilt unser besonderer Dank für das Engagement. 
 
Namens der  SCHLOSSPARK-FREUNDE-NYMPHENBURG  mit herzlichem Dank und den besten Grüßen 
 
JACQUES AND. VOLLAND 

"Rotwild braucht im Winter vor allem Ruhe. Dem entgegen veranstalten öffentliche Forstverwaltungen gewinnbringende Verkaufsjagden bis zum Ende der Jagdzeit. Warum dies der falsche Weg ist, der zu erhöhten Schäl- und Verbissschäden führt, erklärt Prof. Dr. WALTER ARNOLD vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien", so lautete die Einleitung eines Artikels im Magazin "Wild und Hund" im März 2017. Das Thema ist aktueller denn je.

"Man kann es nicht oft genug sagen: Die Erde ist rund und keine Scheibe! Rotwild im Hochwinter zu bejagen verursacht Schäden! Es kann sich kein waldbewegter Wildvernichter damit rausreden, er hätte das nicht gewusst", so Dr. Christine Miller, 1. Vorsitzende vom Verein Wildes Bayern e.V.

Den vollständigen Artikel aus dem Jagdmagazin "Wild und Hund" lesen Sie hier...

"Das völlig konzeptlose, aber für Agrar- und Forstindustrielle Betriebe lukrative, Auflassen von Rotwild-Fütterungen, hat in Vorarlberger wenigstens zu einem Aufschrei in der Bevölkerung geführt, dem sich auch ein Minister (Landesrat) nicht verschließen kann. Schön wäre es, wenn soviel Zivilcourage und Bürgersinn auch in anderen Bundesländern in A und D aufkäme", so kommentiert die Wildtierbiologin Dr. Christine Miller die Meldungen über die beiden Hirsche die verendet im Kleinwalsertal gefunden wurden.

Laut einem Bericht in den VN zieht Landrat Schwärzler rasch Konsequenzen. Hier lesen Sie den Artikel in den Vorarlberger Nachrichten vom 3. März 2018...

Zugunsten des Vereins Wildes Bayern e.V., den Herzogin Helene in Bayern mitbegründete, fand mittlerweile zum zweiten Mal ein Benefizkonzert statt. Christine Miller als Vereinsvorsitzende konnte knapp 2.000 Euro Spende in Empfang nehmen. 

Den vollständigen Artikel, den die Tegernseerstimme über diese Spendenübergabe veröffentlicht hat, lesen Sie hier...

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