Aktuelles

"Rotwild braucht im Winter vor allem Ruhe. Dem entgegen veranstalten öffentliche Forstverwaltungen gewinnbringende Verkaufsjagden bis zum Ende der Jagdzeit. Warum dies der falsche Weg ist, der zu erhöhten Schäl- und Verbissschäden führt, erklärt Prof. Dr. WALTER ARNOLD vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien", so lautete die Einleitung eines Artikels im Magazin "Wild und Hund" im März 2017. Das Thema ist aktueller denn je.

"Man kann es nicht oft genug sagen: Die Erde ist rund und keine Scheibe! Rotwild im Hochwinter zu bejagen verursacht Schäden! Es kann sich kein waldbewegter Wildvernichter damit rausreden, er hätte das nicht gewusst", so Dr. Christine Miller, 1. Vorsitzende vom Verein Wildes Bayern e.V.

Den vollständigen Artikel aus dem Jagdmagazin "Wild und Hund" lesen Sie hier...

"Das völlig konzeptlose, aber für Agrar- und Forstindustrielle Betriebe lukrative, Auflassen von Rotwild-Fütterungen, hat in Vorarlberger wenigstens zu einem Aufschrei in der Bevölkerung geführt, dem sich auch ein Minister (Landesrat) nicht verschließen kann. Schön wäre es, wenn soviel Zivilcourage und Bürgersinn auch in anderen Bundesländern in A und D aufkäme", so kommentiert die Wildtierbiologin Dr. Christine Miller die Meldungen über die beiden Hirsche die verendet im Kleinwalsertal gefunden wurden.

Laut einem Bericht in den VN zieht Landrat Schwärzler rasch Konsequenzen. Hier lesen Sie den Artikel in den Vorarlberger Nachrichten vom 3. März 2018...

Zugunsten des Vereins Wildes Bayern e.V., den Herzogin Helene in Bayern mitbegründete, fand mittlerweile zum zweiten Mal ein Benefizkonzert statt. Christine Miller als Vereinsvorsitzende konnte knapp 2.000 Euro Spende in Empfang nehmen. 

Den vollständigen Artikel, den die Tegernseerstimme über diese Spendenübergabe veröffentlicht hat, lesen Sie hier...

Interview mit Dr. Christine Miller - "Abschuss: Expertin fordert mehr Sorgfalt"

Die Zeit der Drückjagden aufs Wild im Landkreis ist vorbei.Dass es dabei auch zu diversen „Missständen“ gekommen ist, ist nicht nur inTierschützer oder Jägerkreisen selbst bekannt. Sogar beim Veterinäramt sind Hinweise eingegangen. Die Wildbiologin Dr. Christine Miller erklärt im Interview mit Michaela Sperer (Münchner Merkur / TZ) , welche Gesetze bei der Jagd greifen. 

Quelle: Münchner Merkur / TZ (Ausgabe Garmisch-Partenkirchen & Region, Freitag, 16. Februar 2018 | Nr. 39)

Spendenübergabe – Machastattredn.de übergibt Spendenerlös von 1.952 Euro an Verein Wildes Bayern e.V. aus Benefizkonzert „Wuids Bayern“

 

Zum mittlerweile zweiten Mal hat im Kulturzentrum Weyhalla ein Benefizkonzert zugunsten des Vereines Wildes Bayern stattgefunden. Insgesamt 1.952 Euro haben die Organisatoren an die 1. Vorsitzende des Vereins Dr. Christine Miller übergeben.

 

„Dank dem Benefizkonzert „Wuids Bayern“ sind für unseren Verein „Wildes Bayern e.V.“ insgesamt 1.952 Euro zusammengekommen. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und während uns Michael Schmid, der Organisator von machastattredn.de  auf dem Foto gerade die aktuelle Spendensumme übergibt, hat er uns verraten, dass er auch schon die nächsten Pläne für weitere Veranstaltungen im Kopf hat. Die Weyhalla ist wirklich ein toller Ort für solch super Events“, so Christine Miller.

 

Und ergänzt: „Wir möchten uns recht herzlich bei den Gästen den teilnehmenden Bands und natürlich auch bei den vielen Helfern, Technikern und weiteren Sponsoren und natürlich dem Weyhalla Wirt Girgl Ertl für einen Wahnsinnsabend bedanken. Die Bands Mal and the long Breath of Dole, Da Maura und da Wirt, V:O:I, Tobias Sontheim sowie Crust `n`Drillaz haben für eine gleichermaßen großartige, wie friedliche Stimmung gesorgt.“

 

Die Spendensumme wird für das Projekt „Freies Land für Wilde Tiere“ verwendet. Neben zahlreichem Infomaterial für Schulen und Bildungseinrichtungen sollen auch Spiele und anschauliche Lehrmaterialien entwickelt werden. Insbesondere die Durchlässigkeit der Landschaft zugunsten der Wildtiere und die Abschaffung von Wanderbarrieren im Kopf der Menschen und in der Natur stehen dabei im Fokus.

 

Zweites Benefizkonzert zugunsten Wildes Bayern e.V.

Das Benefizkonzert „Wuids Bayern“ war bereits die zweite Spendenveranstaltung von machastattredn im Wayhalla.  Bereits 2016 haben die Organisatoren dort zugunsten des Vereines Wildes Bayern e.V. ein Benefizkonzert organisiert. Von dem damaligen Spendengewinn in Höhe von… sollte zunächst eine Horstkamera beim Steinadler eingesetzt werden. Nachdem aber leider kein Paar in der Region gebrütet hat, soll die Kamera nun für ein Murmetierprojekt im kommenden Sommer eingesetzt werden.

 

Über machastattredn.de
machastattredn organisiert und veranstaltet Benefiz-Musik-Events im bayerischen Oberland. Durch das freiwillige Engagement vieler Helfer, Sponsoren und Bands konnten seit 2007 verschiedene regionale und internationale gemeinnützige Organisationen unterstützt werden. Motor und Kopf hinter machastattredn ist Michi Schmid mit Team.

Weitere Informationen finden Sie unter www.machastattredn.de

 

Über das WeyHalla als Kulturforum

Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht der Erhalt und der Ausbau der WeyHalla in Weyarn als Kulturforum. Die WeyHalla hat sich in den vergangenen Jahren als Kulturanlaufpunkt etabliert und bietet unter anderem ein breit gefächertes Angebot an Live-Konzerten, Kabarett und Kleinkunst. mukk-ev.de.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.wildes-bayern.de

Pressekontakt: presse@wildes-bayern.de
Postadresse: Verein Wildes Bayern e.V. - Hirschbergstrasse 1 - 83714 Miesbach

Strafvereitelung im Amt? Anzeige gegen Leiter der Forstverwaltung München

Nicht jeder ist ein Freund der Jagerei und viele Tierschützer laufen Sturm wenn die Hunde losgelassen und die Büchsen knallen. Die Jäger hingegen, vor allem in Form der Förster-Jäger pochen auf ihrem Recht der Jagerei. Nun aber läuft eine Anzeige gegen den Leiter der Forstverwaltung München wegen Strafvereitelung im Amt u.a. wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und zwar:

 

Bei Wald-Drückjagden soll das Wild, anders als bei einer Treibjagd auf dem Feld, dazu gebracht werden, seine Verstecke zu verlassen. Dazu streifen wenige Menschen oder laut bellende Hunde durch den Wald. Die Schützen umstellen den so beunruhigten Waldbereich und hoffen, dass Rehe oder Wildschweine sich aus der Gefahrenzone drücken wollen. Wichtig ist dabei auch, dass die Hunde „spurlaut“ sind, und das Wild frühzeitig gewarnt wird, wenn ihnen Hunde auf der Spur sind.

 

Bei mindestens zweien solcher Jagden im Stadtwald München, ist dabei so einiges aus dem Ruder gelaufen. Vor allem die Hunde sind dabei im wahrsten Sinne des Wortes über ihr Ziel hinausgeschossen. Die Hunde hetzten Rehe weit über die Reviergrenzen des Kommunalforstes hinaus und buchstäblich zu Tode. In einem Fall musste der herbeigeeilte Reviernachbar dem schwerstverletzen Tier den Gnadenschuss versetzen, ehe es die Hunde der Förster bei lebendigem Leib auffressen wollten.

 

Anzeige der Nachbarn – Niedergeschlagen

Bereits am 12. Januar 2017 fand in dem circa 140ha großen Revier Jesenwand-Unterwald, das dem Forstbetrieb der Landeshauptstadt München gehört, ein derartiger Vorfall statt. Die Anzeige des Reviernachbar wurde bereits von der Staatsanwaltschaft nicht berücksichtigt, das Verfahren eingestellt. 

 

Und zu Beginn der nächsten Drückjagdsaison, veranstaltete die Städtische Forstverwaltung erneut eine Drückjagd nach gleichem Muster. Wieder wurde viele, weiträumig jagende und schnelle Hunde eingesetzt. Auch jetzt, am 3. November 2017 hetzten zwei hochläufige, stummjagende Hunde ein Reh über die Reviergrenze hinweg in das Revier des Nachbarn, stellten es dort und verletzten es tödlich. Beim Eintreffen des Revierpächters war das Tier bereits verendet. Einer der Hunde gehörte offensichtlich sogar dem Leiter der Städtischen Forstbetriebs Jan Linder.

 

„Im vorliegenden Fall wurden offensichtlich weiträumig jagende Hunde eingesetzt, die das Wild auch über die Grenzen des schmalen, langgestreckten Reviers Jesenwang-Unterwald hetzten. Dass das grundsätzlich territoriales Rehwild bei anhaltender Verfolgung durch schnelle Hunde versuchen würde, weiträumig zu flüchten und die Hunde abzuschütteln, musste den verantwortlichen Jagdleitern bekannt sein“, so Dr. Christine Miller, 1. Vorsitzende des Vereins Wildes Bayern e.V.“ 

 

Wer sich mit der Jagd auskennt und ein wenig Menschen- und Tierkenntnisse besitzt der weiß, dass das Hetzen von Wild durch Hunde sowohl nach dem Jagdgesetz und auf jeden Fall nach dem Tierschutzgesetz verboten ist. Der Jagdleiter hat die Jagd so zu organisieren, dass keine Hetzjagden, wie in dem geschilderten Fall zu erwarten sind und dass nur entsprechend brauchbare Hunde bei der Jagd eingesetzt werden dürfen. „Entweder hat Herr Linder nicht die nötige Fachkenntnis eine Drückjagd auf Rehe ordnungsgemäß zu organisieren, oder er hat bewusst in Kauf genommen, dass Rehe, vor allem die kleineren und langsameren Rehkitze gehetzt und sogar gerissen werden,“ ergänzt Christine Miller.

 

Gehetztes Wild ist nix für Feinschmecker

Wer meint, dass nur die Tierschützer nun Sturm laufen und versuchen gegen die Jagd zu hetzen, dem sei gesagt: Auch die Liebhaber des Wildbrets sind über solche Jagden nicht besonders glücklich. Denn so wie bei Kuh, Schwein & Co. Haltungs-, Transport- und Schlachtstress „Geschmacksauswirkungen“ hat, beeinträchtigen auch Hetzen von Wildtieren über einen längeren Zeitraum in entscheidendem Maß die Genusstauglichkeit des Wildbrets.

 

Strafvereitelung durch den Jagdleiter?

Nun hat auch der Verein „Wildes Bayern e.V.“ Strafanzeige gestellt.  Denn nach Ansicht von Miller und ihren juristischen Beratern ergibt sich gegen den Jagdleiter  nun ein sogenannter Anfangsverdacht. „Leitende Forstbeamte in öffentlicher Stellung sind eigentlich Polizisten gleichgestellt, sie sind „ Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft“ und müssen einschreiten und Beweise sichern, wenn im Rahmen ihrer Arbeit von Straftaten oder vom Verdacht von Straftaten Kenntnis erhalten“, begründet Miller die Anzeige.

Die Gemeinde der Tierschützer und Jagdfreunde darf gespannt sein, wie die Staatsanwaltschaft entscheidet.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.wildes-bayern.de

Pressekontakt: presse@wildes-bayern.de
Postadresse: Verein Wildes Bayern e.V. - Hirschbergstrasse 1 - 83714 Miesbach

Das Wildschwein als Bauernopfer

Aus Angst vor der Schweinepest will der Bauernverband die Wildschweinbestände in Deutschland stark dezimieren. Doch die Tiere sind nicht das eigentliche Problem.

Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:

 

http://www.sueddeutsche.de/wissen/tierseuche-das-wildschwein-als-bauerno...

Unsere tollen Kassenhelfer!

 

 

 

Die Bands:

MAL and the long Breath of Dole

Da Maura und da Wirt

V:O:I

Tobias Sontheim

Crust `n` Drillaz

sorgten für eine grossartige und friedliche Stimmung: Ebenso für den unglaublichen Spendenbetrag von 1940 €, durch ein ausverkauftes Haus!

Dieser geht an unseren Verein!

Vielen Dank an alle Helfer, Musiker, Techniker, Sponsoren und besonders dem Weyhalla Wirt Girgl Ertl für einen Wahnsinnsabend.

(M.Schmid Machastattredn - Productions)

Eine bemerkenswerte Rede zum Verständnis von Wald und Natur hielt Baron Eberhard von Gemmingen-Hornberg in Vorarlberg.

Diese ist 1:1 auch auf Bayern übertragbar.

Hier der Link dazu:

 

http://www.vjagd.at/hubertusansprache-eberhard-von-gemmingen-2017/

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